Wo ist gleich der Unterschied zu “Unrechtsstaaten” wie China

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… frage ich mich, wenn ich so etwas lese:

Der britische Geheimdienst GCHQ kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation etwa die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

(via SpOn)

Ich mein, es ist klar, dass man in sozialen Medien mit ein wenig Geld und Manpower, viel anrichten kann. Wenn man dann noch die Kontrolle über ein wenig Infrastruktur hat, kann man natürlich Meinungsäußerungen steuern. Aber im Ernst: Was unterscheidet uns damit von Staaten wie China, die wir genau dafür kritisieren? vielleicht, dass sie es weniger Subtil und im Hintergrund machen.

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Chemiewaffen im Irak …

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Die Extremistengruppe “Islamischer Staat” (IS) hat eine frühere Chemiewaffenanlage im Nordwesten Bagdads eingenommen. Dort seien unter anderem 2500 Raketen gelagert, die mit dem Nervengas Sarin oder dessen Reststoffen gefüllt sind, teilte der irakische Uno-Botschafter Mohammed Ali Alhakim in einem Brief an Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon mit. Das Schreiben wurde am Dienstag veröffentlicht.

(via SpOn)

Da stellt sich natürlich so die Frage: Wieso lagert da noch eine einsatzfähige Chemiewaffe? So überhaupt? Ich dachte, die sollten mit dem letzten Irakkrieg vernichtet werden?

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Doppelagententum im BND

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Irgendwie hat mich etwas an der Meldung gestört vom Wochenende, dass ein BND-Mensch den NSA-Ausschuss für die Amerikaner ausspioniert haben soll und dann den Russen via Gmail eine Mail mit Daten schickt. Gmail? Würde mich wundern, wenn das nicht komplett überwacht wird. Nun … Fefe hat ich da offensichtlich auch gwundert. Guckst Du hier.

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Fernwartungssoftware …

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… ist immer so ein spannendes Thema. Man hat einen einfachen Client, den man sich runterladen kann und auch bei Oma/Mutter/Freundin/Kollege/Projektpartner/* starten kann — und schwupps kann man sich den Desktop teilen und sehen, was der andere macht und aktiv eingreifen.

Die wohl bekannteste Software, zumindest in meinem Sozialisierungsbereich dafür ist TeamViewer — irgendwie wird das immer und überall genutzt.

Es verbindet sich über einen Proxyserver irgendwo im WWW und stellt so die Verbindung zwischen den Rechnern her. Spannend dabei ist natürlich, dass der Service für Privatpersonen kostenlos ist (und man auch nicht wirklich gezwungen wird, eine Lizenz zu kaufen) und die Software an sich proprietär ist. Fragte mich schon immer — analog zu WinRAR –, wie die ihr Geld verdienen. Nun, offensichtlich tun sie das: Denn TeamViewer wurde für ein ordentliches Sümmchen verkauft. Still und heimlich … für den normalen Nutzer. (Bin auch nur durch einen Bericht von heise.de drauf gestoßen.

dass die TeamViewer GmbH bereits seit Anfang Mai einen neuen Besitzer hat. So soll nach Insiderangaben das Londoner Private-Equity-Unternehmen Permira dem bisherigen Eigentümer GFI Software für den Göppinger Fernwartungsspezialisten 1,1 Milliarden Dollar gezahlt haben.

Das man mit der Software die kompletten Rechte des ausführenden Nutzers hat, muss ich wohl nicht sagen. Dazu kommt noch der Faktor, dass man es installieren und als Systemdienst laufen lassen kann. Nachtigall, ick hör dir trapsen.

Dabei gibt es für Firmen durchaus mit vertretbaren Aufwand, brauchbare selbst gehostete Lösungen:

Neulich habe ich selbst erst ein Setup aufgesetzt, bei dem ich über x11vnc + SSH-Tunnel + lightdm einen Linux-Desktop für einen SSH-Nutzer freigegeben habe. Für die Referenzen: Basierte auf diesem HowTo.

Kostenfaktor: 0€ da alles Freie Software. Arbeitsaufwand, nachdem man das erste Mal das gemacht hat? Ca 10 min um den SSH-Key auszutauschen und einen passenden Benutzer einzurichten auf dem Zielsystem — da gibt es doch aber auch sicher was über $Domain.

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Kein Anfangsverdacht …

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… der Flächendeckende Überwachung durch ausländische Geheimdienste:

Die NSA späht gezielt Deutsche aus, die sich mit Verschlüsselung im Internet beschäftigen. Das geht aus einem geheimen Quellcode hervor, der NDR und WDR vorliegt. NSA-Opfer lassen sich damit namentlich identifizieren.

Menr: tagesschau.de

Und das sind nur ein paar Zeilen Code des Tools. Für mich sieht das wie ein handfester Anfangsverdacht für eine Straftat aus.

Update: Und auch wenn es sich so liest: Das ist kein Grund auf Dinge wie Tor zu verzichten. Für mich ist es eher ein Zeichen für das Gegentum.

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Datenträger benennen

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Da treffen die beiden Welten wieder einmal zusammen:

Unter Windows kann man seinen Festplatten und USB-Sticks Namen geben. Das geht relativ einfach und schnell über den Windows Explorer. So heißen dann Festplatten/Partitionen “John” oder “Helge”, “Keks” oder “Kuchen”.

Erstellt man eine Partition unter Linux mit fdisk und mkfs ist eine solche Benamung nicht unbedingt im Standard vorgesehen. Das beudetet aber nicht, dass es nicht auch geht:

Hat man zum Beispiel eine FAT-Partition (vfat32) — typischerweise wird das ja bei USB-Sticks und SD-Karten verwendet — kann man den Namen einfach über:

dosfslabel /dev/XXX label

setzen. Wobei natürlich XXX und label gegen die ‘richtigen’ Werte getauscht werden muss. Das Tool befindet sich in den dosfstools.

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5 Jahre Ereignisblick

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… verdammter Mist. Hätte nicht gedacht, dass sich der neumodische Kram so durchsetzt und dann auch zum Alten Eisen wird.

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Brief mit LaTeX … ein Beispiel

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Vor ein paar Jahren habe ich mir einmal eine Art Template für Briefe erstellt. Da ich ab und an gefragt wurde, wie das aussieht, hier einmal der Code:

\documentclass[fontsize=10pt,paper=a4,DIN]{scrlttr2}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{charter}
\usepackage{lmodern}
\usepackage{nicefrac}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage{pdfpages}

\newcommand*{\ac}[1]{\mbox{#1}}

% Setzen der persönlichen Daten
\setkomavar{fromaddress}{Adresse}
\setkomavar{fromname}{Name}
\setkomavar{fromemail}{Email}
\setkomavar{fromphone}{Telefon}
\setkomavar{place}{Ort}
\setkomavar{signature}{Signaturname}

%KOMAscript schön machen
\KOMAoptions{headsepline,%
pagenumber=topright,%
fromalign=center,%
fromrule=on,%
foldmarks=off,%
backaddress=off,%
firstfoot=off,
locfield=wide,%
enlargefirstpage=on,%
parskip=half%
}

%\addtokomafont{fromaddress}{\Large}
\addtokomafont{fromname}{\Large}
\makeatletter
\@setplength{locwidth}{.\textwidth}
\makeatother


\setkomavar{location}{\raggedleft
  \usekomavar*{fromemail}\usekomavar{fromemail}\\
  \usekomavar*{fromphone}\usekomavar{fromphone}\par
}

\newcommand{\up}[1]{\ensuremath{^{\textrm{\tiny#1}}}}

\begin{document}

\begin{letter}{Adresse}

\setkomavar{subject}{Betreff }

\opening{Sehr geehrte ...,}


\closing{Mit freundlichen Grüßen}

%\encl{irgendwas}

\end{letter}
\end{document}

Vielleicht nutzt es ja wem ;)

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Radfahren und Helm

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Das BGH hat entschieden, dass Schadensersatzansprüche nicht vom Tragen eines Helmes abhängt. (u.a. SpOn). Rechtlich wahrscheinlich die richtige Entscheidung, weil ein Helm in den konkreten Fall den Sturz wahrscheinlich nicht verhindert hätte… wenn wohl eventuell möglichweise die Folgen gemindert.

Der Fahrradfahrer-Verband ADFC hatte noch kurz vor der BGH-Entscheidung eine Diskussion darüber gefordert, wie Radfahren in Deutschland allgemein sicherer gemacht werden könne. Eine Helmpflicht lehnt der Verband ab. “Dass man mit dem Kopf aufs Pflaster knallt, verhindert auch kein Helm”, sagte ADFC-Geschäftsführer Burkhard Stork im Radiosender hr-Info.

Ändert aber nichts an der Sache: Ich finde, wer ohne Helm fährt, handelt nicht wirklich schlau. Persönlich hat mich ein Helm schon vor der ein oder anderen Beule geschützt.

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Über den Umgang mit uns selbst

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Am Wochenende hatte ich eine Diskussion über das Menschenbild und das Gefühl der Angst, welches durch unser Sozialsystem gestreut wird. Konkret geht es um das Gefühl der Machlosigkeit, wleches man gerne gegenüber einem Bescheid zum ALGII z.B. verspührt.

Sehr spannend in dem Kontext is dabei das, was ich beim SpOn gefunden habe.

In 42 Prozent der Verfahren gegen Sanktionen geben Gerichte dem Arbeitslosen recht, heißt es dem Bericht zufolge in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei. Von 6367 entschiedenen Klagen wurden 2708 vollständig oder teilweise zugunsten der Betroffenen entschieden. Von 61.498 Widersprüchen gegen Sanktionen bei Hartz IV wurden 22.414 vollständig oder teilweise zugunsten der Betroffenen entschieden. Das sind über 36 Prozent.

Ich will ja garnicht wissen, wie viele nicht erst kalgen, sondern die Bescheide in Verzweiflung hinnehmen. Auch entstehen dadurch immense Kosten:

Die Bundesagentur für Arbeit gab 2012 fast 40 Millionen Euro für Anwaltshonorare von Hilfsempfängern aus, die Fälle häufen sich besonders in Berlin.

Wir haben also eine extrem große Zahl an falschen Bescheiden und hohe Kosten auf der einen Seite, auf der anderen Seite viele Menschen, die eingeschüchtert durch “das Amt” dahin vegetieren. Wollen wir das als Gesellschaft wirklich?

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