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Hater im Interwebz bezahlen Flüchtlinge

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Als ich gerade mal wieder ein wenig durch die Kommentarzeilen des Boulevards geblättert habe, ist mir ein guter Drang zur Diskussion über Flüchtlinge und Asylsuchende aufgefallen. Eigentlich krass, was da so abgeht. Aber dann beruhigte ich mich: Im Grunde zahlen die kommentierenden Nazis die Unterkünfte durch ihr rumgehate selbst.

Unter der Annahme, dass der gemeine, kommentierende Nazi Frührenter oder Arbeitslos ist, wird dieser durch das Sozialsystem bezahlt. D.h. egal was er macht, es geht keine Produktivität dabei verloren. Auf der anderen Seite verursachen die Kommentare Pageimpressions und damit Jobs für Admins, Redakteure etc. wie auch Werbeeinnahmen und damit Umsatz für Seitenbetreiber. Ferner natürlich Beschäftigung für Anwälte auf Grund der geäußerten Beleidigungen und Umsatz in der Popcornindustrie. Im Idealfall sogar Gewinne. Auf jeden Fall erhöhen sich die Steuerzahlungen und Leistungen an das Sozialsystem.

Nur, was ist nun, wenn die Nazis Adblocker aktiviert haben? Also seid gute Nazis: Seid wenigstens so national-sozial und deaktiviert die Adblocker.

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Microsoft an Sachsen-Anhalts Schulen

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Ein wenig was wurde in den letzten Tagen an anderer Stelle wie z.B. Netzpolitik.org oder bei den Netzpiloten geschrieben. Ich möchte trotzdem auch nochmal darauf hinweisen, weil es im Grund uns alle angeht.

Im Frühjahr hat auf der Cebit — fast unbemerkt — das Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium der Finanzen mit Microsoft eine Vorvereinbarung geschlossen, deren Ziel es ist, in Zukunft Schulen mit Produkten von Microsoft auszustatten. Dabei geht es nicht nur um das „richtige“ Office, sondern auch um Software für die Verwaltung und die Einrichtung von (zentralen) Verzeichnisdiensten mit den Stammdaten aller Schüler. Ich versuche mal eine Zusammenfassung was im Paket enthalten sein könnte:

  • Office365 für Schüler und Verwaltung sowie deren Angehörige
  • Netzwerkspeicher „in der Micosoft-Cloud für Lehrmaterialien und mehr
  • Werkzeuge zum kollaborativen Arbeiten (vermutlich Outlook und Skype in Varianten)
  • Zugriff auf die Microsoft Cloud (Azure)
  • Zentraler Verzeichnisdienst mit Stammdaten und Berechtigungen
  • Vereinfachter Zugang zu Microsoft-Zertifikaten

Es ist schwer genau zu sagen, was vereinbart werden soll, da diese Vorvereinbarung bis vor kurzem nur einmal komplett geschwärzt zur Verfügung gestellt wurde, sowie weitere Dokumente nur nicht öffentlich verfügbar sind. Viel Geheimnis und Mutmaßung also — leider. Eine schlechte Idee bei solchen Sachen wie Bildung eigentlich.

Man kann zu Microsoft in der Schule stehen wie man möchte, die Rahmenbedingungen der Vereinbarung sind zumindest fraglich.
Persönlich halte ich es ja einfach mal für falsch, Kinder an prop. Systemen auszubilden (und unterstütze die Argumente von z.B. Erik in diesem Zusammenhang). Auf der anderen Seite ist es ja tatsächlich eine Art Anforderung aus der Wirtschaft das Office des Marktführers bedienen zu können. So kann und muss man also die Werte abwägen. Dies kann aber nur mit einem Diskurs funktionieren und genau deswegen hat Alexander Dahl eine Petition eingestellt — Man kann die Petition durch eine Unterschrift unterstützen.

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Filmtipp: Die Lincoln Verschwörung

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Durch Zufall habe ich beim Rumzappen Die Lincoln Verschwörung entdeckt. Dabei geht es im Grunde um die Anklage und Verteidigung von potentiellen Mitverschwöreren des Lincoln-Attentätes sowie wie „brutalstmögliche“ Aufklärung aussehen kann in Folge des Attentates. Ich fand ihn sehr sehenswert.

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Django: Neuen Superuser einrichten

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Manchmal hat man den Superuser für eine Django-Anwendung vergessen oder durch bestimmte Umstände, wurde kein solcher Nutzer inital generiert. Kein Problem. Die manage.py biete eine Möglichkeit, einen solchen Nutzer zu erstellen. Dazu einfach

python manage.py createsuperuser

von der Konsole aus benutzen.

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Ein Statement für freie Dokumentenformate

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Habe ich doch tatsächlich beim SpOn gesehen. Wahrscheinlich nicht so arg freiwillig und direkt selbsterklärend, aber ein besseres Statement bzw. Argument kann ich mir fast nicht ersinnen.

Im Zusammenhang mit den erneuten Problemen mit Flash, weißt der Spiegel Online mämlich darauf hin (und ich kopiere einfach den kompletten Abschnitt, weil er so gut und schön passt), das alte Formate ohne Flash nicht abgespielt werden können und das es ein wenig Mist ist:

Wann trennt sich SPIEGEL ONLINE von Flash-Inhalten?

Alle aktuellen Inhalte von SPIEGEL ONLINE lassen sich schon jetzt ohne Flash-Player ansehen. Nutzer von Apple-Geräten oder Leser, die Flash in ihren Browser-Einstellungen deaktiviert haben, bekommen Videos seit dem Frühjahr automatisch in einer flashfreien Variante angezeigt.

Anders sieht es bei älteren Inhalten aus. Im Archiv finden sich zum Beispiel noch Animationen und aufwendige Multimedia-Formate, die Flash erfordern. Bei einigen Flash-basierten Angeboten wird gerade an einer HTML-Version gearbeitet. Neue Multimedia-Inhalte werden bei SPIEGEL ONLINE schon seit längerem ohne Flash programmiert.

Oder anders gesagt: Dadurch, dass früher viele Inhalte in Flash produziert worden, benötigt man Flash, um diese zu rezipieren. Da Flash ein proprietäres Fromat ist, also im Grunde nur Adobe es „richtig“ kann, benötigt man den Adobe Flashplayer. Gibt es den nicht, gibt es keine alten „aufwendige Multimedia-Formate“.

Update: Schade ist nur, dass es Unsinn ist, was sie da Schreiben. Also es gibt noch genügend Utnerseiten mit z.B. Videos, die Flash benötigen und die mit Sicherheit nicht von früher sind. Echt großes Tennis.

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Geany 1.25 ist da!

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Nach gut einem Jahr Arbeit ist nun Geany 1.25 erschienen. Wie bei den letzten Releases sind die Änderungen zwar reichhaltig, aber zumeist nur im Detail. Die wichtigsten Neuerungen sind dabei:

  • der Aufruf von Programmen unter Windows aus Geany heraus wurde verbessert
  • Offizieller MaxOS X support
  • Dialoge, die sich auf ein bestimmtes Dokumnet beziehen (wie das Dokument-Neuladen) werden jetzt integriert angezeigt
  • Geschwindigkeitsverbesserungen bei Tag-bezogenen Aktionen (z.B. Autovervollständigung)
  • Update von Scintilla auf 3.5.6
  • Gtk3-Support stabilisiert
  • Verschiedene neue Dateitypen und Verbesserungen bei bereits vorhandenen
  • Aktualisierung der Übersetzungen

Die Ankündigung des neuen Release gibt es hier. Herunterladen kann man es dann auf geany.org

Viel Spaß damit!

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Etwas zum Stand von De-Mail

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… dazu möchte ich einfach kurz auf einen Artikel beim SpOn verlinken.

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Jetzt können auch die Bösen das nutzen

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Ungefähr so könnte man den Versuch eines Pressemanövers des Hacking Team sehen:

Weil ihre Überwachungssoftware „Remote Control System“ von Hackern veröffentlicht wurde, kann sie von Terroristen und Erpressern benutzt werden, warnt Hacking Team.

schreibt heise.de da schön im Teaser.

Und weiter:

„Vor dieser Attacke kontrollierte Hacking Team, wer Zugriff auf diese Technik hatte, die nur an Regierungen und Behörden verkauft wurde. Nun ist diese Kontrolle durch das Werk der Kriminellen verlorengegangen. Terroristen, Erpresser und andere können diese Technologie einsetzen, wenn sie die technischen Fähigkeiten dazu besitzen.“

Und jetzt mal so gefragt: Glauben sie ernsthaft, sie wäre die einzigen, die die Sicherheitslöcher, die sie aussnutz(t)en gefunden haben?

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Geany und „Gruppen“ von Schlüsselwörtern

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Durch eine Frage bei stackoverflow bin ich in den Kommentaren drauf gekommen, wie man sich mit einer Kleinigkeit das Leben mit Geany noch angenehmer gestalten kann ;)

Jeder Sprache hat Schlüsselwörter, die man evtl. in einem Editor gesondert hervorgehoben haben möchte. Hat man z.B. den Python-Code

def main(args):
	print ("Halle World")
    return 0

wären def, print und return auf jeden Fall Schlüsselwörter.

In Geany werden diese Schlüsselwörter in einer Datei mit dem Namen filetypes. gesichert. Für HTML wäre dies filetypes.html. Das ist eine relativ einfache Datei nach dem Key-Value-Prinzip mit Unterabschnitten. Und einer der Abschnitte ist [keywords]. Dieser beginnt für HTML ungefähr so im Standard:

[keywords]
html=a abbr acronym address

Je nach Lexxer und dort verwnedetr Klasse von Schlüsselwörtern kann es da verschiedene Einträge geben. Um nun ein spezielles Tag, sagen wir mal fooA und fooB als Schlüsselwort zu definieren, ergänzt man einfach die Liste um diese Schlüsselwörter. Das kleine Beispiel sieht dann so aus:

[keywords]
html=a abbr acronym address fooA fooB 

Nun ist das aber für fooA bis vielleicht fooZ ein wenig müsig. Dafür gibt es aber die Möglichkeit, den String mit Platzhaltern etwas allgemeiner zu fassen. Wie das funktioniert, sieht man gut an der Standardkonfiguration für CSS:

browser_css_properties=^-ms- ^-apple- ^-epub- ^-moz- ^-o- ^-wap- ^-webkit- ^-xv-
browser_pseudo_classes=^-ms- ^-apple- ^-epub- ^-moz- ^-o- ^-wap- ^-webkit- ^-xv-
browser_pseudo_elements=^-ms- ^-apple- ^-epub- ^-moz- ^-o- ^-wap- ^-webkit- ^-xv-

Alle prop. Erweiterungen der Browser die mit z.B. -moz- für Mozilla Firefox beginnen, werden entsprechend im Editor hervorgehoben. Dem ^ sei Dank!

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