Archive for Juli, 2009
Juli 21st, 2009
Bild erklärt den Buffer Overflow in Firefox 3.0.x und 3.5.1
Die Fehlerquelle ist ein kleiner Teil des Browsers, der so genannten „Stack Buffer“. Wird dieser durch eine sehr langen Zeichenfolge (so genannter Unicode) zum Überlaufen gebracht, stürzt das ganze Programm ab. Das könnten sich Viren zunutze machen…
Dieser Fehler sei aber nicht von Angreifern nutzbar, die schädliche Spionier-Codes einschleusen wollten, betont dagegen die Mozilla Foundation, die das Programm herausgibt.

Juli 20th, 2009
Auf abgeordnetenwatch.de schreibt Peter Altmaier:
Die CDU/CSU hält es nämlich für falsch und nicht machbar, im Internet unliebsame Inhalte durch Sperren oder das Kappen von Verbindungen zu unterdrücken.
Also jetzt mal ehrlich. Niemand wollte eine Internetzensur zum Schutz der Kinder durchführen. Wieso erinnert mich das an die Beweisformen klassischer Ausprägung?

Juli 20th, 2009
Freie Softwareprojekte leben von der Zuarbeit der User. Dabei spielen natürlich Funktionswünsche oder Fehlerberichte eine wichtige Rolle, aber auch Patches sind oftmals willkommen. Das diese manchmal nicht wirklich freundlich beantwortet werden und so unter Umständen genau der gegensätzliche Eindruck entsteht, kann viele Gründe haben. Bei heise open gibt eine gute Zusammenfassung zu diesem Thema, die ich aus eigener Erfahrung an vielen Punkten unterschrieben würde.

Juli 20th, 2009
Zypris:
Schon in meiner Jugend war das Mitschneiden von Musik aus dem Radio üblich, damals auf Tonbändern oder Kassetten. Es gibt also eine gewisse Tradition zu glauben: Man darf das.
Genau hier liegt das Problem in der Diskussion – genau das darf man. Und das ist auch gut so.

Juli 20th, 2009
Und ein neues Kapitel in der Geschichte rund um die HSH und die Regierung von Schleswig-Holstein, die sich ja gerade in der Auflösung befindet (was ja eigentlich schon seit deren Wahl klar gewesen sein sollte, aber naja …). Viel interessanter als die Diskussion, wer nun wie und wann das Parlament auflöst für eine Neuwahl (am 27.9?) finde ich den Punkt, wie Bonuszahlungen für die HSH verabschiedet wurden. Dabei stört mich auch nicht so recht, was an den Landtag geschrieben wurde – darüber müssen die Bürger entscheiden, ob sie jemanden wieder wählen, der den Volksvertretern so wie es sich für mich im Moment darstellt, offen ins Gesicht lügt – , sondern wie die Sonderzahlungen wirklich festgelegt wurden:
Sein CDU-Kollege Johann Wadephul hatte bereits am vergangenen Dienstag in einer Sitzung seiner Fraktion erklärt: “Einvernehmen ist mit uns nicht erzielt worden.” Erst am Nachmittag des 26. Juni – als die Millionenzahlung im Präsidialausschuss der Bank unter Mitwirkung von Finanzminister Rainer Wiegard bereits beschlossen war – informierte Wiegards persönlicher Referent per E-Mail den Vorsitzenden des Finanzausschusses, Günter Neugebauer, und die finanzpolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und SPD.
Mehr gibt es unter anderem beim SpOn
Hier ging es übrigens um ca. 2.9 Millionen Euro. Wenn ich so etwas lese, frage ich mich wieso regelmäßig ein paar tausend Euro für Kultur, Umweltschutz oder Obst für Kinder fehlen, aber Bonuszahlungen in solcher Höher durch Abnicken und “hat doch keiner was gesagt” beschlossen werden.

Juli 17th, 2009
Und wieder hat ein Unternehmen ein Patentschutzabkommen mit Microsoft geschlossen, das es davor schützen soll zur Verantwortung gezogen zu werden, da ja Linux Patente des bekannten Betriebssystemherstellers verletzt. Diesmal ist es Melco, bzw. dessen Marke Buffalo die sich Rückversichern,
Auch nach mehr als 5 Jahren, in denen Microsoft immer wieder behauptet, Linux verletzt Patente, sind keine wirklich großen Verletzung öffentlich geworden oder gar Entwickler/Nutzer verklagt wurden. Für mich lässt das nur den Schluss zu, dass entweder der angebliche Patenthalter gar keine Patente verletzt sieht und keinen SCO pullen möchte oder es stillschweigend hinnimmt – warum auch immer. Wobei beim Zweiten Ansatz sich die Frage stellt, in wie weit es hier so etwas wie Zustimmung durch schlüssiges Handeln ist.

Juli 17th, 2009
Hagen Riedel gibt am Mittwoch, dem 22. Juli, im Rahmen einer Veranstaltungen der LUG-Jena eine Einführung in OpenStreetMap.
Treffpunkt ist wie schon gewohnt, um 19:00 Uhr im Computerpool
der Computerlinguistik am Fürstengraben 27.
Update:: Adresse korrigiert

Juli 17th, 2009
Golem.de:
Youtube erklärt den Internet Explorer 6 für veraltet
Unterstützung für den veralteten Browser wird eingestellt
Danke. Vielleicht ist die Welt doch nicht so schlecht, wie ich immer dachte ….

Juli 15th, 2009
Zensursula ist vor einigen Tagen wieder einmal negativ aufgefallen. diesmal, in dem sie Indien bezichtigt hat, KiPo nicht zu ächten.
Bei heise online gab es gestern dazu sogar einen Artikel in dem u.A. diese Abschnitt zu finden ist:
Nach Abschnitt 67 dieses Normenwerks ist es in Indien ein krimineller Akt, Material, das Kinder in obszöner, unanständiger oder sexuell expliziter Weise darstellt, in jeglicher elektronischen Form “zu veröffentlichen, zu übertragen, zu sammeln, zu erschaffen, zu suchen, zu fördern, zu bewerben, auszutauschen oder zu vertreiben”. Die Begehung solcher Straftaten kann mit Haftstrafen von bis zu sieben Jahren und Geldstrafen bis zu rund 15.000 Euro geahndet werden. Strafbar ist in Indien auch, entsprechendes Material im Internet zu betrachten oder herunterzuladen.
Ich bin ehrlich, ich habe diese Fakten nicht geprüft. Sollten Sie aber wahr sein, sind die Gesetze in Indien teilweise sogar härter als in Deutschland, sieht der § 184b doch Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren für den ‘einfachen’ Fall und bis zu 10 Jahren für den gewerbsmäßigen Umgang. Warum nimmt eigentlich niemand in der Politik den Spruch von Dieter Nuhr Ernst?

Juli 14th, 2009
Seltsames, was man beim SpOn über einen Polizeiseinsatz mit Todesfolge lesen muss
Obschon der Trupp auch mit Schlagstöcken und Pfefferspray ausgerüstet war, gaben die Polizeihauptmeister Christian M., 33, und Klaus B., 40, insgesamt 16 Schüsse auf den schmächtigen Eisenberg ab. Mindestens zwölf Geschosse trafen den 1,84 Meter großen und gerade einmal 70 Kilogramm schweren Musiker, darunter auch drei Kugeln, die von hinten in Rücken, Knie und linken Oberschenkel des Opfers einschlugen.
Interessant vor allem, dass die Beamten in Notwehr gehandelt haben wollen.
“Herr Richter, ich schwöre, er ist mir in das Messer gesprungen” — “35 Mal?” fällt mir dazu nur ein
