Realitätsabgleich beim Krieg spielen

Die Bundeswehr zeigt Ihre Waffen und spielt Krieg. Als plötzlich Menschen Blut überströmt umfallen, ist das Entsetzen groß. So weiß Indymedia zu berichten. Sehr schön fand ich diese Zeile:

Eltern weinender Kinder beklagten sich über diese direkte, blutige Darstellung des Sterbens und Leidens in Gegenwart ihrer lieben kleinen, ohne zu reflektieren, dass sie ihre Kinder Panzer und andere Mordwaffen beobachten ließen.

Tatsächlich waren die Gäste dort, um nicht etwas die neusten Tipps im Gärtnern oder dem friedlichen Zusammenleben in einer interkulturell Gesellschaft zu lernen, sondern um zu beobachten, wie effektiv, schnell und “sauber” Soldaten töten können. (Na gut, sie wollten schlicht und einfach unterhalten werden)

Leider scheinen Sie bei Hüpfburg und Kinderschminken vergessen zu haben, dass der Einsatz von Waffen fast immer Verletzte und Tode bedeutet. Ob man es nun Krieg oder humanitärer Einsatz am anderen Ende der Welt nennt.

via fefe