Archive for November, 2009
November 30th, 2009
Volles Programm gibt es zum nächsten Stammtisch der LUG Jena am 3. Dezember:
Begonnen wird mit einem Workshop zum Versionsverwaltungssystem git. Jörg wird uns einen Einblick in verschiedene Funktionen von git anhand eines größeren Beispiels geben. Wer einen Laptop hat, kann diesen mitbringen, um die Veränderungen selbst nachzuvollziehen. (Achtung: Der Workshop wird sehr wahrscheinlich nicht für totale git Anfänger geeignet sein)
Treffpunkt ist wie schon fast traditionell, um 19:00 Uhr im Computerpool der Computerlinguistik am Fürstengraben 27.
Nachdem dies erfolgreich absolviert wurde, geht es in die Quergasse Nr. 1 für den gemütlichen Teil des Abends — Dem LUG-Stammtisch, bei dem die Erkenntnisse über git weiter vertieft oder über ganz andere Themen diskutiert werden können.
Da sehr viele von den LUG-Mitgliedern einen PGP-Schlüssel besitzen, haben wir uns vorgenommen, wieder einmal Fingerabdrücke der Schlüssel zu tauschen und zu diese zu signieren. Neue Gesichter sind dafür natürlich auch recht herzlich willkommen — und für für Anfänger, wird es sich auch die ein oder andere Erklärung bei einem Bier geben. Also wer hat, die Fingerprints nicht zu Hause vergessen!

November 30th, 2009
Wer schon einmal einen Vanilla Linux-Kernel von kernel.org ohne eine vorhandene Konfiguration kompiliert hat, weiß wie lange es dauern kann, bis man wirklich alle Module die man benötigt aktiviert und den ganzen anderen – aus Sicht des speziellen Anwenders – sinnlosen Kram deaktiviert hat. Ein, zwei Stunden gehen da sehr schnell einmal ins Land.
Abhilfe könnte da eine zusätzliche Option für des Kernels make schaffen, die es erlaubt, basierend auf dem aktuell laufenden (Distributions-)Kernel eine angepasst Grundkonfiguration zu finden, in dem es nur Module aktiviert, die zum Zeitpunkt der Ausführung von make geladen sind.
Die Funktion wird es wohl zum Ersten Mal mit dem stable Release von 2.6.32 geben und ich bin schon einmal gespannt, wie das in Wirklichkeit funktioniert.

November 28th, 2009
Ich möchte nicht auch noch umständlich auf das SWIFT-Abkommen eingehen. Es sollte inzwischen fast jedem klar sein, dass wir hier Daten ohne wirklichen Grund in die USA verschiffen, ohne eine wirkliche Gegenleistung zu bekommen. Aber ich möchte explizit auf das Blog von Andreas verlinken, der es doch recht gut zusammenfasst. Guckst Du hier.
Update: Und es scheint, als ob das Abkommen ratifiziert wurde
Update II: fefe findet wie immer recht deutliche Worte für.

November 28th, 2009
Es ist wieder soweit. Überall werden die Stände aufgebaut und die Bauten geschmückt und beim Preisbock gibt es Weihnachtszubehör — Endlich wieder Weihnachtszeit. Die schönste Zeit im Jahr. Endlich wieder …
… sich billigen Rotwein, dessen Petroleum Geschmack mit einem Sack künstlicher Aromen überdeckt wurde, rein kippen Leckeren Glühwein genießen
- … Untermalung aller Szenen mit erheiternde Musik wie “Last Christmas” — einfach überall.
- …
eine Werbefigur anhimmeln den Weihnachtsmann für die kleinen
- … mit dem Weihnachtsbaum einen alten Germanischen Brauch folgen, etwas lebendiges in die winterliche Hütte holen

November 28th, 2009
heise.de berichtet darüber, dass die Entwickler hinter Ubuntu entschieden haben, GIMP aus der Standardinstallation beziehungsweise von der dazugehörigen LiveCD von Ubunutu 10.4 zu entfernen.
Man kann zur Praxistauglichkeit von GIMP verschiedene Meinungen haben. Aber die Begründung erinnert mich an eine Fehde, die es zwischen GNOME und Linus zurück in 2005 gegeben hat, als es darum ging, wie komplex eine UI sein soll und wie viele Optionen man dem Endanwender anbieten sollte oder besser verstecken sollte. Damals wie heute war die Begründung: Komplexität.
Aber zurück zur GIMP-Diskussion: Den Entwicklern zu Folge, soll GIMP zu kompliziert für den Endanwender sein, der damit einfach nur seine Fotos bearbeiten möchte. Auch wollen sie den Platz, den GIMP einnimmt für wichtigere Sachen nutzen. So schlagen sie als Alternative F-Spot vor. Ich kenne F-Spot nicht, aber für alles was ich mit meinen Fotos machen wollte, hatte GIMP bisher schon den richtigen Filter zur Verfügung, die schnell und einfach zu finden waren. Für alles weitere war GIMP genau der richtige Werkzeugkasten, um schnell mal einen Button zu zeichnen oder zwei digitale Pinzelstriche neben einander zu setzen. Na klar ist GIMP nicht Photoshop, aber darum geht es auch nicht bei diesem Anwendungsbereich. Aber schon bei diesen Funktionen, muss F-Spot nachdem was ich über die den Funktionsumfang gelesen habe, sehr schnell Kapitulieren. Die Zielgruppe ist dort einfach eine andere.
Ich kann es also nicht nachvollziehen, wieso diese Entscheidung getroffen wurde. Sollte ich eine 10.4 irgendwo installieren, wird wohl dann ein weiterer Schritt für mich hinzu gekommen sein:
sudo apt-get remove f-spot
sudo apt-get install gimp
Zumindest für mich würde dies das Problem lösen -- Aber anderen wird es wohl ähnlich gehen.
Aber so komme nicht ohnehin, den letzten Abschnitt aus dem heise-Artikel zu zitieren, da ich ihn vollständig unterstützen kann:
Um Platz zu schaffen, hätten die Entwickler sich auch entscheiden können, das noch immer umstrittene Mono , F-Spot und Tomboy aus der Standardinstallation zu entfernen. Diese drei Pakete hätten wahrscheinlich weniger Anwender vermisst als Gimp.
Update: Und es gibt eine Unterschriftensammlung für GIMP ...

November 27th, 2009
Das Zweite Deutsche Staatsfernsehen hat einen neuen Chef. Danke liebe Politik, dass Ihr Journalisten in Ruhe arbeiten lasst.

November 26th, 2009
Bei heise.de gab es heute einen Artikel über irgendwelche Miniüberweisungen. Interessant dabei im Sinne von WTF fand ich dabei:
Ein paar Ein-Cent-Überweisungen lägen aber tatsächlich vor, doch diese dienten ganz offensichtlich dazu, auf so billige wie sichere Weise Mitteilungen zu versenden: im Feld für den Verwendungszweck.
Bitte? In Zeiten, in denen Kontobewegungen besser gefiltert als mancher Filterkaffee sind, ist so eine Aussage doch nicht wirklich Ernst gemeint, oder?

November 26th, 2009
Heute ist es passiert: Im Radio kamen die ersten Ausläufer des Weihnachtswahnsinnes: “Last Christmas” – für die nächsten vier Wochen. Nicht genug, dass man bei jedem Einkauf damit belastet wird, werden die Weihnachts-’hits’ wieder in die Heavy-Rotation der Radiosender hinzugefügt. Die Hölle könnte nicht schlimmer sein.
Was kann man also dagegen machen, um nicht den ganzen Tag mit Ohrstöpseln rum laufen zu müssen? Zumindest für diejenigen unter uns, die Radio per Web hören, können mit den Füßen abstimmen: Ausschalten. Das spart Bandbreite und sorgt dafür, dass bei genügend hoher Anzahl von Leuten, die abschalten, es in den Statistiken auffällt mit dem eindeutigen Zeichen: Wir haben keine Lust auf den Schrott.
Alternativ kann man natürlich auch Drohbriefe mit geköpften Jahresendfiguren an die Radiosender senden. So, muss jetzt mal zur Post ….

November 23rd, 2009
Ude Vetter schreibt in seinem Blog mal wieder von einem Erlebnis, das wirklich zeigt, was hinter dem “Zu Gast bei Freunden” der WM06 steht. Schade eigentlich.

November 23rd, 2009
Ganz neue Erkenntnisse bei bild.de:
Das Virus mutiert!
Oh nein. Hat sich das jetzt auch schon bis nach Hamburg rum gesprochen, dass ein Virus motieren kann? Wir werden alle störben!!!eins!!elf!!1!!!!
