Archive for Dezember, 2009

26C3: Vortragsprogramm online

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Ich habe ja bereits schon eine Vorankündigung für den diesjährigen 26C3 geschrieben. Jetzt ist auch der Fahrplan verfügbar. Ich bin noch nicht ganz durch mit der Sichtung, aber es sind ein paar sehr interessante Talks dabei.

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Kauft schon einmal Magentabletten …

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… einfaches Kotzen wird hier am Ende nicht reichen.

Brüssel hat Bauchschmerzen bei Anti-Piraterie-Abkommen

via heise.de

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Bibelfestigkeit zu 50% bewiesen

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Bei express.de gibt es eine Geschichte, nachdem deutsche Soldaten in Afghanistan T-Shirts mit der Aufschrift “Du solltest nicht stehlen” und zwei brennenden Tanklastzügen sowie einem Düsenflieger, gesichtet wurden. Leider haben Sie damit Ihre Gebotsfestigkeit nur zum Teil beweisen. Immerhin heißt es ja auch “Du sollst nicht Lügen” oder “Du sollst nicht Töten” und so weiter. Wobei das Zweitere ja nicht auf den Ottonormal-Afghanen angewendet werden kann, beinhaltet es ja nur die Gruppe von Menschen, die an das gleiche Gottesbild glauben. …

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Google Chrome – Alter Wein in neuen Schläuchen mit ein bisschen Schön

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Bei golem.de gibt es einen ausführlicheren Bericht über das ‘neue’ Betriebssystem von Google, ChromeOS. Dort fassen sie dass zusammen, was ich schon seit einiger Zeit vermutet habe, aber auf Grund von fehlender Lust, einfach nie selber geprüft habe: ChromeOS ist vor allem ein Browser. Hinter dem Browser werkelt eine angepasste debianoide Linuxdistribution, die Google ein paar spezielle Themes ‘gepimpt’ hat und hier und da ein wenig am Quellcode bzw. den Kompileroptionen gewerkelt. Aber DEN Unterschied zu Spezialdistributionen ala grml scheint es im aktuellen Entwicklungsstadium nicht zu geben. Diesmal eben nicht für Systemadministratoren oder hardcore Multimediaanwender, sondern für Otto-Normal-DAU der online ist. — Mag sein, dass es sich hier noch was ändern wird und ChromeOS zu wirklich etwas Neuem wird, aber bis dahin freue ich mich, dass, auch wenn der Trend mit seinen Anwendungen auf Servern von börsennotierten Unternehmen mit Gewinnmaximierungsabsicht arbeiten zu wollen ungebremst anhält, es einen Schub in der Entwicklung von Linux und anderer freier Software gibt. Schließlich werden jetzt ganz neue Gruppen direkt damit in Verbindung kommen. Bis dahin bleibt für mich ChromeOS alter Wein in neuen Schläuchen und mit ein bisschen scharf schön.

Update:: Weil es nicht so heraus gekommen ist, aus dem originalen Posting. Abgesehen davon, dass ich mich freue, dass da ein Linux im Hintergrund arbeitet und so die User evtl. mehr Kontakt zu freier Software erhalten, finde ich es sehr bedenklich, wenn man nur noch auf den Servern von $anbieter arbeitet. Damit verliert man die Kontrolle nicht nur über seine Daten, sondern wird zu einer Art Spielball der Konzerne, die diesen Service anbieten. Dabei ist es egal, wer den Service anbietet. Selbst wenn die FSF es wäre, würde hier das Gleiche gültig sein.
Nicht zuletzt auch dadurch, dass alles im Browser läuft, könnte das Gefühl für freie Software und die Freiheit des daraus Lernens und Verändern indirekt — einfach auf Grund von fehlenden Möglichkeiten des Zugriffes — eingeschränkt werden und so das Gegenteil erreicht werden.
Übrigens hatten wir das schon Mal in der Geschichte: Ein großer Mainframe und viele kleine Terminals, die darauf zugreifen. Wollen wir das wirklich wieder haben und so die Freiheiten aufgeben, die durch die allgemeine Verfügbarkeit von Computer erreicht wurde?

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