Was steckt wirklich hinter der Minarettverbotdiskussion in der Schweiz?
In einer kleinen Diskussion gestern, konnten wir die wirkliche Ursache oder besser gesagt, den Auslöser definieren. Es geht nicht um Religionsfrieden, Fremdenhass oder Architektur. Nein, dass wäre viel zu offensichtlich. Es sit etwas viel banaleres, das hier der Grund ist.
Werft mal einen Blick bei den Freifunkern in Potsdam oder in Berlin vorbei. Dort wird ein großer Teil der Backbonekommunikation über Antennen erledigt, die auf Kirchentürmen und anderen hohen Gebäuden stationiert werden. Da es nur schwer ist, Router auf einem geschäftlich genutzten, hohem Haus zu platzieren, aber Kirchengemeinden (egal welcher Religion) in der Regel für solche Sachen einfach zugänglicher sind, besteht natürlich die Gefahr für die Abmahnindustrie und ihre “Auftraggeber”, Kommunikationsunternehmen oder den Staat, dass sich unter zu Hilfenahme von Minaretten eine “unmögliche” Idee wie Freifunk weiter ausbreiten könnte, wenn mehr solche Gebäude zur Verfügung stehen ….


Netter Verschwörungsansatz! Das passt auch zu dem, was Heise.de aus der Hauptstadt berichtet. Da zitieren sie einen sehr schönen Rant der Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus *sic!*
“Aus wirtschaftspolitsicher Sicht wäre ein privatbetriebenes WLAN unter Nutzung der öffentlichen Verkehrsanlagen des Landes Berlin zu begrüßen”, erklärte Nehring-Venus. Besonders für medienaffine junge Berliner und Touristen sei es wünschenswert, an jedem Ort der Innenstadt kostengünstig ins Internet zu kommen. (…) Das Thema WLAN könne aber ohnehin bald überholt sein: Die Mobilfunkunternehmen bieten nach Angaben der Staatssekretärin mit Pauschaltarifen und Angeboten für Internetzugang für einen Tag “attraktive Alternativen für den mobilen Internetzugang”.
Also wenn freies WLAN dann nur privat betrieben und kostenpflichtig… da hat jemand die Thematik offenbar verinnerlicht!
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Truebe-Aussichten-fuer-freies-WLAN-in-Berlin-876555.html
[...] Beispiel statuieren. Wer weiß das schon… Könnte aber auch sein, dass die Schweizer oder die Musikindustrie dahinter [...]