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Pflicht für PayPal bei eBay Wettbewerbswidrig?

Das Bundeskartellamt will die von eBay angekündigte Paypal-Pflicht unter die Lupe nehmen, berichtet die Wirtschaftswoche. Seit kurzem müssen auch private eBay-Nutzer das Zahlungssystem der eBay-Tochter Paypal bei Verkäufen auf eBay anbieten.

(via golem.de)

Als Anlass wird die Pflicht von eBay gesehen, dass Anbieter mit weniger als 50 Bewertungen, PayPal verpflichtend anbieten müssen. Das bedeutet natürlich, dass neue Verkäufer gezwungen werden, einen Teil ihrer finanziellen Transaktionen über diesen nicht unbedingt perfekten Service ab zu wickeln — gibt es doch ab und an einmal Probleme mit PayPal. So gesehen, ist es eine Ausnutzung einer de Facto marktbeherrschenden Position, um in einem anderen Bereich Fuß zu fassen. (PayPal gehört zu eBay) und könnte man fast so, wie die Problematik des Windows Media Players oder des InternetExplorer auf den Windows Betriebssystemen sehen. Allerdings, warum der Staat immer mit Regel, Verboten und Strafen eingreifen muss, ist mir nicht ganz klar. Der mündige Bürger hat doch die Chance, PayPal den große Stinkefinger zu zeigen. Ich mach es auf jeden Fall für mein Onlineshopping.

Update: Das Kartellamt wird nach einem Bericht hei heise.de kein Verfahren eröffnen.

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