Mehr Anerkennung für die Bundeswehr
Der künftige Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus fordert mehr gesellschaftliche Anerkennung für die Bundeswehr. Die Soldaten müssen das Gefühl haben, dass ihre Opfer und Belastungen Anerkennung finden, sagte der FDP-Politiker im ZDF.
(via klamm/dpa)
Bei der Anerkennung der Opfer gehe ich noch mit. Allerdings Opfer im Sinne von Menschen, die unter der Bundeswehr leiden mussten. Also Mütter, die Ihre Kinder bei einem Einsatz verloren haben. Zivielpersonen, die von der Waffe niedergestreckt wurden etc.
Soldaten sind professionell (ok, Bundeswehr…) geschulte Kriegsmaschinen, dessen vorrangiges Ziel es ist, andere zu töten. Das ist weder mit meiner persönlichen Überzeugung — Armeen gehören zu 100% abgeschafft — noch mit der ach so heiligen Bibel vereinbar. Denn selbst wenn man das Gebot “Du sollst nicht töten” eng religiös auslegt, also es nur auf seine Glaubensrichtung anwendet, wird man schnell erkennen, das Soldaten auch dafür da sind, andere Christen, Juden, Moslems zu töten.


[...] Wir haben ja bald einen neuen Wehrbeauftragten, den die Friedenspartei FDP stellt, und der sich als erste Amtshandlung offenbar das Thema Imagepflege auf die Standarte geschrieben hat. [...]