Wahrheit? Geflunkert? Egal. Auf jeden Fall eine nette Verschwörungstheorie zu einem von langer Hand geplanten Angriff auf den Iran.
Archive for April, 2010
Für den ein oder anderen ist der Service von Google, über den man sich komplette Straßenzüge ansehen kann, eine Offenbarung. Für die anderen die Inkarnation des Antichristen. So hat es die Verbraucherschutzministerin sich nicht nehmen lassen, in den letzten Wochen gegen den amerikanischen Suchmachinenbetreiber schlecht Wetter zu machen. Ungeachtet der Tatsache, dass der Staat ähnlich interessiert an unseren Daten ist, wurde offen die Datensammelwut vorgeworfen und insgeheim ein Missbrauch der Sammelergebnisse angedichtet.
Nun hat sich aber offenbar das Verbraucherschutzministerium und Google auf einen Kompromiss geeinigt: Wer bedenken hat, sein Haus oder sich auf den Bilder zu sehen, kann bei Google Widerspruch einlegen. Gut, wie die Anonymität hier gesichert werden soll, bleibt zumindest mir noch ein Rätsel.
Oma und Opa wird es hier aber ähnlich gehen, wie der Bevölkerung eines Planeten in Sektor ZZ9 Plural Z Alpha, der leider gesprengt werde mussten für eine intergalaktische Expressroute. Auch diese hatten die Möglichkeit eines Opt-Out …. in einem Büro auf Alpha Centauri. Oder kurz zusammen gefasst:
Unter der Bedingung, dass man von dem Opt-Out überhaupt erfährt (bei Oma und Opa wird das schon schwer) und es einem möglich ist, Widerspruch einzulegen, gibt es genau zwei Möglichkeiten:
Entweder man gibt seine Daten an eine multinationale Aktiengesellschaft weiter, um dafür zu sorgen, dass sein Haus/Garten/Auto/? nicht öffentlich einsehbar ist oder potentiell jeder kann sehen, dass die Gardinen nicht gewaschen waren, als das Auto durch die Straßen gezogen ist.
Für mich klingt das alles mehr wie ein Bärendienst für den Datenschutz, nach Aktionismus sowie einer großen Nebelkerze. Was wäre an z.B. einem Opt-In als Kompromiss oder sich komplett heraus halten so falsch gewesen?
Update: Ganz vergessen noch zu erwähnen. Ohne die Details wirklich zu kennen, entsprecht der Kompromiss ungefähr der aktuellen Rechtslage. *Doppel Daumen hoch*
Wenn morgen am 1. Mai in der Hauptstadt wieder Steine fliegen, Autos brennen und der Mob durch die Straßen zieht, halten 5 800 Polizisten für uns den Kopf hin.
(via BILD)
Na klar. Es steht schon fest, dass es wieder Randale gibt M(
Update: Ich muss jetzt doch mal zur Gewalt aufrufen. Krawalle auf Twitter! Vorgeschlagene Tags #Krakkkk, #Bummm oder #Zündel
Weil wir gerade beim Thema sind:
Der baden-württembergische CDU-Fraktionschef Peter Hauk hat die Abgeordneten seiner Partei vor einer Teilnahme am Internetportal Abgeordnetenwatch gewarnt. Vorgehensweise und “vermeintliche” Transparenz des Angebots seien “sehr fragwürdig”, erklärte Hauk in Stuttgart.
[...]
Die Internetseiten des Landtags, von der Fraktion und persönliche Mailanfragen der Bürger reichten aus, um den direkten Draht mit Abgeordneten zu suchen.
(via heise.de)
Natürlich ist Abgeordnetenwatch eine Art soziales Netzwerk für Politiker und man kann dazu stehen wie man möchte. Aber: die Vorteile einer öffentlichen Befragung und der Möglichkeit, an der öffentlichen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung im Sinne der Demokratie mit wirken zu können, ist eine großartige Sache. Aber klar, Transparenz und Offenheit braucht eine wenig andere Denke.
Hier hat Minitrue wohl noch nicht optimal gearbeitet.
In Afghanistan wird es für deutsche Soldaten immer gefährlicher. Mit mehr Toten und Verletzten ist zu rechnen – die FDP will deshalb eine Ehrung für Verwundete.
(via focus.de)
Na klar. Anstatt dafür zu sorgen, dass keine Kriege mehr statt finden, baumelt man denen, die ohne Beine nach Hause kommen, ein bisschen Blech um den Hals M(
Und wieder trifft sich die LUG, um gemeinsam einem Vortrag zu lauschen. Nachdem es beim letzten Mal einen Ausflug in die Tiefen und Untiefen von SQL gab, wollen wir uns diesmal mit etwas, dass sich »Extreme Programming«. Dabei handelt es sich nicht, wie man aus dem Namen schließen könnte, um das Programmieren in extremen Situationen (Mont Everest zum Beispiel), sondern um eine besondere Herangehensweise an ein gestelltes Problem im Bereich der Softwareentwicklung. Es verspricht also nicht nur für Geeks, sondern auch für zum Beispiel Projektmanager von Softwareprojekten interessant zu werden.
Treffpunkt ist am 06. Mai, wie schon gewohnt, um 19:00 Uhr im Computerpool der Computerlinguistik am Fürstengraben 27.
