Archive for April, 2010

Evince kann jetzt auch Drucken unter Windows

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Ich bin beruflich aus verschiedenen Gründen genötigt, Windows als Betriebssystem zu nutzen. Der aufmerksame Leser meines Blogs wird es schon ahnen, dass mir das nicht zwingend Spaß macht.

Zum Glück habe ich die Möglichkeit, ein paar meiner Tools selber zu bestimmen, die dann natürlich aus der Welt der freien Software kommen. So kommt neben zum Beispiel Geany, Pidgin, Firefox oder OpenOffice auch der freie Dokumentenbetrachter Evince aus dem Gnome-Projekt zum Einsatz. Primär ersetzt es natürlich den Viewer von Ad$%§ … und das nicht schlecht. Leider hatte das Windowsbuild von Version 2.28 ein Problem mit dem Drucken von Dokumenten — Die Version konnte es schlicht und einfach nicht unter Windows. Nun gibt es aber seit ein paar Tagen eine neue Version von GNOME und natürlich auch ein neues Build von Evince, dass nun auch Drucken unterstützt. Ich bin immer noch begeistert und empfehle es jedem, als Alternative zum Ad$§% Reader oder Foxit.

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Unknackbarer Speicherstick von Victorinox

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Normalerweise ist Victorinox für ihre kleinen, roten Taschenmesser so wie dem hier berühmt, berüchtigt und bekannt. Sie sehen nicht nur nett aus, sondern sind auch nicht nur in den Händen von MacGyver ungemein nützlich. Ab und an bauen sie aber auch moderne Technik wie ein USB-Sticks in ihre Messer mit ein. Das kann durchaus praktisch sein — wenn auch nicht für mich.

Wenn dann aber die Presse recht unreflektiert darüber berichtet oder einfach, als Computermagazin, offensichtlich keine Ahnung hat, von was sie da (ab)schreibt, kommt solcher Qualitätsjournalismus dabei heraus, wie ich ihn auf chip.de gefunden habe.

Update: Achso. Unknackbar ist natürlich nur relativ zu sehen. Die meisten guten, sicheren USB-Sticks lassen sich nicht am Chip selber aufmachen, sondern über die Software, die dazu genutzt wird, die Daten sicher auf den Stick zu schreiben. Die absolute 100% Sicherheit bietet ja eh nur OR1 Verschlüsselung. Auch wenn ich nicht sagen kann, ob und wenn ja wie, der Stick unautorisiert auslesbar ist, Sicherheit und “Unknackbar” sollte auch hier wieder bedeuten: “Den Aufwand so weit wie möglich erhöhen, dass der Nutzer << als der Aufwand ist"

Nette Unterhaltung dazu gibt es unter anderem beim Mitschnitt eines Talks auf dem 26c3.

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Der erste Schuss ist immer kostenlos

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Es ist nichts Neues, dass Microsoft dieses Wissen um die Bindung von ‘Kunden’ anwendet. Nun gehen sie aber einen Schritt weiter und wollen, wie gulli.com das Thema noch einmal aufrollt und darüber berichtet, eine abgespeckte Version von Office auf rund 80% aller neu verkauften PC mitliefern. Ziel: Stärkere Bindung der Kunden an das Produkt und die Konkurrenz von OpenOffice & Co wieder weg vom Markt drängen. Immerhin ist es dann ja auch kostenlos … also kostenlos im Sinne von ohne Geld. Freiheit ist schließlich etwas, dass man nicht mit Geld aufwiegen kann.

Leider befürchte ich, dass für die meisten Nutzer der Unterschied zwischen kostenloser Software und freier Software nicht klar wird und sie sich von dem ‘Angebot’ beeindrucken lassen, das heißt das vorinstallierte Office ohne Hinterfragen nutzen und evtl. die ‘Vollversion’ für ihr hart erarbeitetes Geld erwerben, nachdem sie sich daran gewöhnt haben und in die Arme der Abhängigkeit getrieben wurden.

Da Software Wissen ist und Wissen der Gesellschaft gehören sollte, sicher nicht nur ein Schritt der durch die Wettbewerbshüter genau geprüft werden muss — immerhin liegt hier der Verdacht nahe, dass mit einem Monopol im Bereich der vorinstallierten Betriebsysteme, eine Cashcow des Konzerns geschützt werden soll — sondern ist dieses Verhalten auch gesellschaftlich bedenklich.

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Vortrag »SQL‐Injection« bei der LUG Jena

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Die LUG trifft sich mal wieder zu einem Vortrag. Diesmal möchte uns Sebastian in die Weiten der SQL‐Injections mitnehmen und darstellen, wie Angriffe in diesem Bereich durchgeführt werden und wie man sich dagegen wehren kann. Dafür wird er auch das ein oder andere Beispiel mitbringen. Es verspricht also, spannend zu werden.

Treffpunkt ist am 08.04., wie schon gewohnt, um 19:00 Uhr im Computerpool der Computerlinguistik am Fürstengraben 27.

Wie immer gibt es mehr Informationen auf den Seiten der LUG unter www.lug-jena.de.

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