Heute wurde der Call for Participation gestartet. D.h., wenn Du ein interessantes Thema hast, ist jetzt der richtigen Augenblick, dieses als Vortrag für die Hackerkonferenz zwischen 27. und 30. Dezember 2010 einzureichen. Informationen, wie dies geht, finden sich auf den Seiten des Clubs.
Gerade habe ich bei golem.de einen interessanten Artikel über eine Konzept, dass zugegeben nicht ganz neu ist, gelesen, dass eine Idee für die Lösung von den typischen Probleme von Elektroautos ist: Der schwere Akku. Anstelle eines Akkus in das Auto zu packen und das Gewicht immer und überall mit hinzunehmen, wird das Auto über Induktion sozusagen über die Straße mit Strom versorgt.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat die verdachtsunabhängige Videoüberwachung friedlicher Demonstrationen durch die Polizei wegen nicht gerechtfertigter Eingriffe in die Grundrechte der Betroffenen untersagt.
Die Idee, eine neue Mail als neuen Eintrag in einer Akte zu sehen und einfach über die alten Einträge zu heften, aka TOFU ist naheliegend, aber bei digitaler Kommunikation nicht zwingend sinnvoll. Immerhin erzeugt dies riesige Mails mit sinnlosen Inhalten und bei Änderungen der Empfänger auch ein potentielles Sicherheitsrisiko. Immerhin bekommt jeder dann die komplette ‘Akte’.
Aber woher sollen es die Menschen ja kennen, wenn das Officeprodukt nur einen minderwertigen Mailclient zur Verfügung stellt und alle sich von Consultants in businesskasperblauen Hemden erklären lassen, wie schön die Welt doch ist.
Aber immerhin. Gerade habe ich eine Mail als Antwort auf eine längliche Anfrage bekommen, in der die Grenzen von TOFU einfach sichtbar geworden sind. Eine Referenz über zum Beispiel “Zu x.y” ging nicht mehr, weil in der zu beantwortente Mail keine Nummerierungen standen. konnte auch nicht genutzt werden, da sich die komplette Mail um Feinheiten eines speziellen Themas drehte.
Das ist ja aber kein Problem. Immerhin bietet Ausblick einen großen, bunten Farbkasten an Gestaltungsmöglichkeiten, von denen auch ordentlich Gebrauch gemacht wurde. Hier und da ein Pfeil, dort etwas in Rot zwischen die Zeilen geschrieben. Hier und da eine fette Markierung und ich bin mir nicht sicher, ob ich noch etwas übersehen habe. Schön bunt auf jeden Fall – Die Anfallroboter sind Kindergeburstag dagegen.
Dabei wäre es so einfach: Es gibt aus den Zeiten vor den HTML-Mails eine Nettikette, wie man richtig zitiert oder auf Mails / Usenetpostings antwortet. -> http://learn.to/quote
Vor fast einem Jahr habe ich schon einmal über Deutschlands Zustelldienste berichtet. Seit dem habe ich das ein oder andere Päckchen bekommen.
Viel zu oft musste ich es mir aber bei der Post abholen und mich dort nebenbei noch über die neuen Sonderangebote aufklären lassen, die eine gewisse mit der Post verhandelte Bank anzubieten hat. Neulich fragte man nicht sogar nach dem Stromtarif. WTF? Ein nettes aber bestimmtes “Ich möchte daarüber nicht mit Ihnen reden” — die Leute hinterm Schalten können ja auch nichts dafür — hat zwar meist geholfen, aber nervig ist es dennoch.
Wie auch immer, ab und an hatte ich dabei durchaus den Eindruck, dass gar nicht versucht wurde, das Päckchen zuzustellen. Blöder Zufall und fauler Mitarbeiter dachte ich mir dabei jedes Mal. Wie auch immer. Gerade habe ich bei einem anderen Frank im Blog einen Bericht über ein ganz ähnliches Phänomen gelesen. Ob da vielleicht doch Prinzip dahinter steckt?
Sehr großes Kino. Unsere Kinder werden dicker. Dafür kann es es nur eine Lösung geben: Verbot von Fast-Food. klamm.de/dpa
Es sollte verhindert werden, dass insbesondere Kinder unter 16 Jahren Fast-Food-Produkte essen. Hier muss ernsthaft die Frage aufgeworfen werden, ob Eltern wirklich eigenverantwortlich genug handeln oder ob die Politik hierauf als letzte Möglichkeit auch gesetzlich reagieren muss
Man könnte den Kindern auch zeigen, was richtiges Gemüse ist und wie man Leben kann, auch ohne sich 200 Zusatzstoffe hinein zu werfen. Oder wie wäre es mit der Lebensmittelampel, damit auch das dümmste Kind kapiert, dass es sich bei Cola nicht um Saft handelt.
Update: Inzwischen scheint der Politiker zurück gerudert zu sein und sagt, eine Pflicht zur Ernährungserziehung gemeint zu haben. Bei der Fahrschule klappt es ja mit dem Erste-Hilfe-Kurs auch. Hmmmm. ok.
Der geneigte Leser wird schon festgestellt haben, das ich kein Fan von Adobe und ihrem PDF-Reader bin. Beim Heise scrollen ist mir eine Neuigkeit in die Augen gefallen, die mir gleich im Anschluss die Fragezeichen auf die Stirn gezaubert hat. Es geht um diese Meldung, in der über eine Ankündigung von Adobe berichtet wird, den Reader mit einem Sandbox zu umgeben. Prinzipiell ist Kapselung von Programmen eine ganz nette Idee, aber so?
Viel Ahnung von intelligenten Softwaredesign habe ich zugegeben nicht, aber frage ich mich zwei Punkte, wenn ich den Artikel so lese:
Wieso baue ich Funktionen in einen Reader ein, über die zum Beispiel Betriebssystemfunktionen zur Dateimanipulation aufrufen und so den Missbrauch Tor und Tür öffnen um sie dann im Anschluss wieder zu deaktivieren? Wahrscheinlich aus dem selben Grund, wieso sich der Hund die Eier leckt.
Wenn die originale Berechtigungskontrolle für den Prozess nicht funktioniert, wieso soll die zusätzliche Schichte da etwas abhelfen? Ich stelle mir das so vor: Man hat einen Schimmelfleck im Keller und mal mit ein wenig Farbe drüber. Klar hilft das für den Moment. Die Wand schimmelt dennoch weiter
Ich glaube, dass ist keine große Überraschung: fefe hat da auch so seine Gedanken dazu.
Die ein oder andere interessante Diskussion über Technik, prinzipielle Probleme und Nutzen von Short-URL-Services habe ich in der Zeit geführt und auch schon Abuse-Mails (z.B. wegen eines Links auf Facebookfishing) bekommen. Natürlich wurde der kurze Link aus der Datenbank entfernt, aber man kann den Nutzern nicht vorschreiben, welche Adressen sie verkürzen sollen. Und das möchte ich auch nicht. Mal sehen, wie es weiter geht mit yaturl.net