Adobe baut Sandkasten

Der geneigte Leser wird schon festgestellt haben, das ich kein Fan von Adobe und ihrem PDF-Reader bin. Beim Heise scrollen ist mir eine Neuigkeit in die Augen gefallen, die mir gleich im Anschluss die Fragezeichen auf die Stirn gezaubert hat. Es geht um diese Meldung, in der über eine Ankündigung von Adobe berichtet wird, den Reader mit einem Sandbox zu umgeben. Prinzipiell ist Kapselung von Programmen eine ganz nette Idee, aber so?

Viel Ahnung von intelligenten Softwaredesign habe ich zugegeben nicht, aber frage ich mich zwei Punkte, wenn ich den Artikel so lese:

  1. Wieso baue ich Funktionen in einen Reader ein, über die zum Beispiel Betriebssystemfunktionen zur Dateimanipulation aufrufen und so den Missbrauch Tor und Tür öffnen um sie dann im Anschluss wieder zu deaktivieren? Wahrscheinlich aus dem selben Grund, wieso sich der Hund die Eier leckt.
  2. Wenn die originale Berechtigungskontrolle für den Prozess nicht funktioniert, wieso soll die zusätzliche Schichte da etwas abhelfen? Ich stelle mir das so vor: Man hat einen Schimmelfleck im Keller und mal mit ein wenig Farbe drüber. Klar hilft das für den Moment. Die Wand schimmelt dennoch weiter

Ich glaube, dass ist keine große Überraschung: fefe hat da auch so seine Gedanken dazu.

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  1. Frank sagt:

    naja ist doch ganz leicht die sandbox brauch wieder Leistung und so müssen sich die Userer einen neuen PC kaufen, dadurch wieder ein neues Windows und schon haben alle wieder mehr Geld

  2. frlan sagt:

    Naja, denke unwahrscheinlich. Mehr tatsächlich wir streichen bisschen Farbe drüber, dann passt das und ist billig IMHO

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