Archive for November, 2010

Die Grünen und der JMStV

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Ich muss mich einfach nochmal kurz aufregen. Konkret über eine Aussage der Grünen NRW, wie wir sie auch aus Thüringen kennen.

Wir sind weiterhin gegen den #JMStV, die Fraktion hat sich aufgrund parlamentarischer Zwänge anders entschlossen.

Nachzulesen bei Twitter

Kann mir bitte jemand erklären, wie das mit Art 38(1) des Grundgesetzes in entsprechender Auslegung und im konkreten Fall mit Art 30(2) der Verfassung von NRW vereinbar ist?

Ich poste mal den Teil des Grundgesetzes rein, der sich allerdings auf den Bundestag bezieht:

[...] Art. 38
(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
[...]

Gegen Überzeugung zu handeln ist also kein Gewissenskonflikt. Gut zu Wissen :(

Update: Hatten aber bestimmt ganz dolle Bauchschmerzen dabei. #Verräterpartei 2.0

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Spaß mit Spenden via PayPal

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TortoiseSVN hatte in letzter Zeit ein wenig Probleme mit PayPal und dem Geld, das dem Projekt darüber zur Verfügung gestellt wurde. Die Probleme wurden im konkreten Fall aus der Welt geschafft, ein fahler Beigeschmack bleibt dennoch.

(Ich habe mal nur auf die Metablogeinträge bei SF verlinkt. Von dort aus kann man sich ganz gut weiterklicken bei Bedarf)

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Bürgerbeteiligung in Jena

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Viel hört man in letzter Zeit, zum Thema Einbeziehung von Bürgern in den politischen Entscheidungsfindungsprozess. Basierend auf dem Gedanken wurde das Konzept der Bürgerhaushalte geboren, in denen sich die Bürger einbringen sollen und über ein Teil des Budget mitbestimmen sollen und so direkt Einfluss nehmen können. Ob Kindergarten, Parkplatz oder Kunstsammlung — Das Ohr der Planer soll so näher an die Menschen, für die sie die Entscheidungen treffen, gelegt werden. Soweit die Theorie.

Die Realität sieht aber leider nicht ganz so aus: Man könnte durch einen Blick auf die fehlende Weisungsbefugnis gegenüber dem Stadtrat und anderen Gremien der Kommune schon erahnen, dass der Bürgerhaushalt mehr ein zahnloser Papiertiger als wirkliche Beteiligung der Bevölkerung ist. Ja, fast, wenn man böse ist, von einer Blendgranate sprechen, wie sie die Enquete-Kommission des Bundes zum Thema Netzpolitik zu sein scheint.

In Jena scheint der Bürgerhaushalt, nicht nur, dass er nicht wirklich etwas bewegen zu können, von den meisten Mitgliedern des Stadtrates und deren Parteien fast als lästige Pflichtübung angesehen zu werden, auf die keiner wirklich Lust hat, wie ein Kommentar eines nicht nur im Umfeld der Bürgerhaushaltes und der Bürgerinitiative MeinEichplatz aktiven Piraten aus Jena sehr farbenfroh illustriert. Man könnte fast lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

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ROT 13 leicht selbst gemacht

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Oft hört man ja von der Verschlüsselung von Daten und wie wichtig das ist. Der wohl beliebteste Algorithmus in der Welt der Geeks ist das sogenannte ROT-13 – Eine einfache Kodierung die auf Verschiebung des Alphabets basiert. Konkret um 13 Stellen.

Nur mit dem selbst errechnen ist das manchmal so eine Sache. Der geneigte Linuxer ist ja von Haus aus ein fauler Mensch, wenn es darum geht, Dinge zu machen, die der Rechner auch machen kann. Drum kann man mit tr a-zA-Z n-za-mN-ZA-M recht einfach aus einer Eingabe den ROT-13 erzeugen. Funktioniert aber nur zuverlässig mit a..z und A…Z und natürlich nicht mit dem Kryptochef zu vergleichen.

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Terrorwarnungen = leere Disketten v3.0?

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Bei Christian habe ich einen Verweis auf einen Artikel bei n-tv mit etwas zur aktuellen Terrorpanik gefunden. (Ich kopiere das mal nicht. Reicht schon, wenn ich auf n-tv verlinke…) Demnach basieren die aktuellen Terrorwarnungen auf Informationen eines Informanten, der jetzt mehr Geld fordert für mehr Informationen. Oh Mann. Wie fühle ich mich an die Geschichte mit den leeren Disketten oder den Steuersünderdaten vom letzten Jahr erinnert :)

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Warum man Koffer nicht vergessen sollte

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Ich finde es erschreckend, wie sehr wir uns abstrakten Gefahren einschränken lassen und gefühlt jedes Mal, wenn jemand seine FastFood-Tüte falsch abstellt, die komplette Republik herunter fahren.

Doch aber mal Hand auf Herz: Wem ist es noch nicht passiert, dass er Mal eine Tasche/Beutel/Rucksack/Koffer am Bahnhof/Flughafen/Taxistand/Bus vergessen hat? Der gesunde Menschenverstand sagt einem eigentlich hier, dass es ein Versehen ist und wenn man seine Sachen wieder hat und niemanden was passiert ist, alles gut wird.

Aber Pustekuchen: Wenn jemand eine Gefahr in eben dem vergessenen Gegenstand sieht und die halbe Polizei von Europa auf die Reisetasche ansetzt, zahlt diesen Einsatz nicht etwa die Gemeinschaft oder derjenige, der eventuell ein wenig über reagiert hat. … nein… es kann passieren, dass der ‘Vergesser’ für die ganze Kapelle aufkommen muss, die er nicht bestellt hat und deren Musik er vielleicht gar nicht einmal gehört hat. Ich mein, wenn er wenigstens das ein Video von der Sprengung seiner Sportsocken bekommen würde … Nun, gut. Udo Vetter hat in seinem Blog einen Artikel, in dem er kurz genau auf diese Seite des Terrorpanikwahnsinns eingeht — insbesondere auf die unterschätzen Folgen von offensiven Protest dagegen.

Update: Hehe, da habe ich doch glatt die gleiche Überschrift wie Udo gewählt. …

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Keysigning auf den Chemnitzer Linuxtagen

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Vor gut einem halbem Jahr habe ich mir geschworen, nie wieder ein Keysigning machen zu wollen, da ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden war. Die Teilnehmer haben zu einem Teil die Dokumente nicht richtig besonders sorgfältig kontrolliert und leider kam es auch vor, dass Schlüssel unterschrieben wurden, deren ‘Eigentümer’ nicht beim Signing war — Eine Bestätigung seiner Identität rein auf Grund des Keysignings nicht möglich war. Hier half dann nur noch der freundliche Hinweis auf gpg / revsig

Highlights bei den Dokumenten, die ohne große Nachfragen akzeptiert wurden (zumindest direkt bei Signing — Ich kann natürlich nicht sagen in wie weit es dann Unterschriften gegeben hat), waren unter anderem ein Führerschein aus den den 1980er mit extrem gruseligen Bild und ein [e|n]Pa mit TestID von der Cebit.
Natürlich gab es anno 2010 auch wieder die üblichen ausländischen Pässe, ID-Karten oder Führerscheine. Fällt es dem Normalbürger schon schwer, einen Großteil der Sicherheitsmerkmal der deutschen Ausweise zu kennen und erkennen, ist es für solche so gut wie unmöglich ohne größere Vorbereitung. Interessant wird es 2011 in diesem Zusammenhang mit der Einführung des [e|n]Pa. Da man diesen noch nicht gar all zu oft zu sehen bekommt, wird hier wohl noch ein bisschen mehr Sorgfalt von Nöten sein.

Wie dem auch sei und was scheren mich die Sachen von Gestern: Diese Probleme ändern nichts an der Sinnhaftigkeit des PGP bzw. GnuPG WebOfTrust und die Möglichkeit zur Verknüpfung verschiedener Netzwerke durch solche Keysigningpartys. Man muss eben nur mit der angemessenen Genauigkeit die Dinge prüfen. Darum wird es auch 2011 wieder ein Keysigning geben ;)

Statt finden wird es aller Voraussicht nach am Samstag, 20. März, zwischen dem Vortragsprogramm und der Party am Abend — Also ca. 18 bis 19Uhr.

Informationen zum Keysigning auf den CLT ’11 gibt es und zur Anmeldung hier.

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Fefe über das Bloggen und anderes

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Fefe hat ein kleines Interview gegeben. Nichts wirklich Spannendes oder Neues, aber ganz nett zum Lesen beim Abendessen oder Frühstück.

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Ein kleiner Maurer steckt in jedem von uns

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Ein Rentner hat sich am vergangenen Wochenende im Keller seines Hauses in Gumperda (Saale-Holzland-Kreis) selbst eingemauert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der 64-Jährige nach eigener Aussage von Freitag bis Montag eingeschlossen.

(via OTZ && JW)

Ganz großes Kino. Wollte bestimmt einfach nur mal seine Ruhe haben.

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Preview auf GeanyLaTeX 0.6 in den Geany Nightly Builds

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Vor ein paar Tagen habe ich eine Vorabversion, sozusagen pre-Alpha von GeanyLaTeX 0.6 (dem LaTeX-Plugin für Geany, in das Geany-Plugins-Projekt gemerged, so dass es unter anderem auch für die Nutzer der nächtlich generierten Geany Builds zum Testen und rumspielen zur Verfügung steht.

Achtung: Mal wieder experimentelle Software an dieser Stelle ;)

Im Vergleich zur Version 0.5, die bisher ( == Geany Plugins 0.19) ausgeliefert wurde, haben sich ein paar Kleinigkeiten geändert:

  • Die Menüstruktur wurde in ein eigenes Untermenü analog zum GDB-Plugin verschoben
  • Eine Funktion zur Unterstützung beim Einfügen von \cite{} wurde hinzugefügt.
  • Funktion zur automatischen Großschreibung am Satzanfang

Nicht übermäßig spannend, aber dennoch einen Blick wert — Da bin ich mir sicher! Viel Spaß beim Testen und Danke für das Feedback ;)

Die Version 0.6 wird zwingend Geany 0.20 oder höher benötigen, so dass für das Testen ebenfalls eine Entwicklerversion von Geany installiert sein sollte.

Die Dateien gibt es hier.

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