Wie im Artikel über die PS3 schon angekündigt, gibt es nun auch Freifunk in der Mühlenstraße, Ecke Kahlaische Straße, mit einem Uplink in das große weite und vor allem böse Internet.
Die Wolke ist aktuell noch klein und besteht aus zwei Linksys WRT54 (1x GL und 1x GS) die jeweils in Richtung Schott auf der einen Seite und in Richtung Kahlaische Straße auf der anderen Seite ihr Signal senden. Auf den Maschinen läuft ein aktueller Snapshot von OpenWRT Backfire mit OLRSd und Lucy und ein wenig anderer Software. Der Zugang zum Internet erfolgt über eine recht breitbandige Anbindung bei momentan einem Uplink über einen Server im Ausland.
Beide Router verteilen IP per WLAN und DHCP, so dass in der Theorie jeder im Einzugsbereich mit einer WLAN-fähigen Hardware darüber surfen oder das Netz über zum Beispiel die Freifunkfirmware auf einem Router weitergeben kann. Es wird ein Ad-Hoc-Netzwerk angeboten, das ohne Verschlüsselung daher kommt. Der Name des Netzwerkes ist jena.freifunk.net.
Mehr Infos gibt es auf den Seiten von Freifunk Jena.
Ich habe noch etwas interessantes gefunden, dass nicht unbedingt überrascht oder sonderlich neu ist. Ob es einen direkten Zusammenhang gibt, kann ich natürlich nicht sagen, aber schön zusammen passt es irgendwie schon: In einer Werbemail schreibt Amazon, dass die US Regierung einer der größten Kunden ist und deutet an, wie dick die Geschäftsbeziehungen sind. Auf jeden Fall lesenswert.
hier möchte ich einfach auch nochmal auf die kleine Liste mit Dienstleistern verweisen, die sich besonders im Zusammenhang mit den letzten Wikileaks-Veröffentlichungen hervorgetan haben.
Achja. Der Dezember. Weihnachten, Stollen, Glühwein, viel Schnee und da war ja noch der JMStV und die Twitterbotschaft der Grünen aus NRW. Um irgendwelche parlamentarische Zwänge ging es da seiner Zeit. Welche Zwänge zwingen sie denn, haben wir uns dabei wohl so heimlich gefragt. Nun, neusprech.org hat sich ein paar Gedanken darüber gemacht.
Im Anti-Terror-Kampf wollen deutsche Flughäfen zu umstrittenen Maßnahmen greifen: Passagiere könnten bei Kontrollen künftig in Risikogruppen eingeteilt und unterschiedlich scharf überprüft werden. Nach israelischem Vorbild sollen dabei Alter, Geschlecht und ethnische Herkunft eine Rolle spielen.
Klasse. Manchmal frage ich mich echt, wer die wirklich gefährlichen sind. Ob nun durchgeknallter Religionsfundis (von denen ich bisher eigentlich nur christliche jenige welche getroffen habe) oder diese Sicherheitsfundies.
Im konkreten Fall: Was soll das bringen, außer dass die Menschen noch mehr gedemütigt werden? Jetzt würde dann halt nicht mehr jeder angefasst, sondern publikumswirksam in Kategroien eingeteilt. Auch gut. Ich schalge vor, dass man den Passagieren gleich noch ein paar Sterne auf die Brust bügeln könnte (zählt das jetzt schon als Godwin, schon oder?)
Wenn ich einen Flieger sprengen möchte, werde ich mit Sicherheit nicht durch die Personenkontrolle gehen, sondern z.B. mit Hilfe einem der unterbezahlten Mitarbeiter im Sicherheitsbereich, wie z.B. Reinigsmitarbeitern, was ausmachen. Und wieso gibt es eigentlich immer noch Schnaps, Kippen, Parfüm etc. in der ‘Sicherheitszone’? Man muss gar keine Bombe mit durch die Sicherheitskontrollen nehmen, um am Schluss eine zu haben. m(
Vor ein paar Tagen habe ich mich ja noch geärgert, dass die PS3 nicht direkt Freifunk sprechen kann. Nachdem die Einbindung in das normale WLAN nur eine Notlösung war, steht der PS3 nun ein Freifunkrouter zur Seite und versorgt sie mittels einem ordinären LAN-Kabel über Ethernet mit Internet. Mal sehen, wie es sich in der Praxis macht :)
Hat auch den Charme, dass die Freifunkwolke ein wenig gewachsen ist und nun hoffentlich ein paar mehr Menschen erreicht. Dazu aber später mehr.
Manchmal versteht man etwas, sofort auch ohne ein Wort — Einfach weil man jemanden gut kennt oder einfach nur mal richtig rät. Manchmal braucht es einen Augenblick und ein paar Worte. Tja und dann manchmal braucht es Jahre um zu verstehen, was gewissen Sachen meinen, doch dann ist es zu spät. Leider, oder so — weil immerhin gibt es auch Sachen, die man niemals verstehen wird. Manchmal glaubt man auch zu verstehen und liegt total falsch.
Wie auch immer — Lektion diesmal:
[...]
Ich mag niemanden sprechen!
könnte wirklich heißen, dass tatsächlich nicht geredet werden — sei es mit allen oder speziellen Personen — möchte. ;)
So könnte man zumindest eine Nachricht auf finextra werten.
Bank of America has snapped up hundreds of abusive domain names for its senior executives and board members in what is being perceived as a defensive strategy against the future publication of damaging insider info from whistleblowing Website WikiLeaks.
Ich habe keine Ahnung, wie vertrauenswürdig die Quelle ist oder ob es vielleicht einfach nur ein Hoax ist — wenn wäre es aber lustig :D
Mit etwas Verwunderung musste ich eine Pressemittelungen der Piraten von Ost- und Nordsee lesen. Diese haben von einer Firma, die einen VoIP-Client anbietet, eine kostenlose Lizenz erhalten, mit der man nach einer Registrierung den auf SIP basierenden Service (kostenlos) nutzen kann. Es gibt dafür ein spezielles Softwarebundle für die Piraten zum Herunterladen vom Server, das aus einer exe besteht und somit also sehr wahrscheinlich sich nur auf einem Betriebssystem aus dem Hause Microsoft zu hause fühlen wird.
Soweit eigentlich ein ganz gutes Angebot für die meisten Mitmenschen, möchte man meinen. Leider handelt es sich bei der Software nicht unbedingt um freie Software im Sinne von Freiheit, die dort doch recht offensiv über die Infrastruktur der Partei beworben wird.
Da ich keine wirklich böse Absicht unterstellt habe, dennoch aber nicht ruhig dasitzen konnte, schrieb ich den Autor an und habe auch tatsächlich eine aufklärende Antwort bekommen, aus der ich mit seiner Erlaubnis zitiere:
Sicherlich hat die Piratenpartei ein Vorrangiges Interesse FLOSS zu fördern und auch entsprechend zu verwenden. Dies Zeigt sich bspw. auch bei der eingesetzten Software auf den Servern, welche FLOSS ist. In diesem Fall, würde die Software gespendet und frei zur Verfügung gestellt. Es ist also eher so, das wir mit der Verkündung, lediglich das jetzt bestehende Angebot auch an die Piraten vermitteln wollen. Da wir so auch keine Benachteiligung von FLOSS durch diesen Schritt erkennen können, soll dies einzig eine angenommene Spende entsprechend Publizieren, da diese ohne Bekanntheitsgrad bei potenziell Interessierten, ohne Sinn wäre.
Ich fand die Antwort durchaus ehrlich und es klärt so einiges auf, wenn ich auch die Entscheidung für sehr unglücklich halte. Ich unterstelle einmal, dass die Piraten in SH tatsächlich den Einsatz von FLOSS unterstützen und dies tatsächlich nur eine Werkzeugempfehlung auf Grund eines ganz guten Angebotes einer Firma war, so klingt die Pressemitteilung dennoch vielmehr wie ein Aufruf an die Piraten, dieses Produkt – und nur dieses Produkt – zu nutzen. Das ist sicher nicht im Interesse von uns allen. Zumal ein Hinweis auf freie (im Sinne von Freiheit) Alternativen vollkommen fehlt.
Auch bin ich mir persönlich nicht sicher, ob solch eine ‘Spende’, überhaupt einen Platz auf der Homepage verdient hat. Das widerspricht meiner Meinung nach anderen, allgemeineren Grundsätzen wie der Unabhängigkeit unter deren Flagge das Schiff segelt. Natürlich habe ich meine Bedenken YoJohannsen gegenüber geäußert. Eine Antwort hat nicht lang auf sich warten lassen und mich durchaus versöhnlicher gestimmt.
Einen Aufruf zur alleinigen Nutzung dieser Software soll dies nicht sein und wäre auch nicht in unserem Interesse.
Der Grund, warum diese Mitteilung auf der Homepage gekommen ist jener, dass die Firma klar, einer Nutzung über die Partei hinweg zustimmte. Dies also mehr den Umfang einer nun ganz Freien Software für jeden besitzt. Da aber viele nicht die Mailinglisten verfolgen sondern die Homepage, war eine dortige Publizierung sinnig.
Wir erklären auch jedem der uns nach Möglichkeiten zur Teilnahme an Telefonkonferenzen fragt, FLOSS wie EKIGA und verweisen nicht auf den SIP Clienten, stehen aber wenn nach diesem gefragt wird, helfend bereit. Hier ist es einfach das natürliche gegenseitige Helfen, keineswegs aber eine gewünschte oder gewollte Bevorzugung.
Wenn ich versöhnlicher schreibe, meine ich nicht glücklicher. Diese PM hätte aus meiner Sicht nicht veröffentlicht werden sollen, da hier handwerklich geschludert wurde. Den Informationscharakter an die Mitglieder finde ich gut, aber das hätte man auch über ein Vorstandsblog oder ähnliches erledigen können. Ich sag einfach mal: Beim nächsten Mal dann ;)