Archive for 2012

Die gesundheitlichen Spätfolgen

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Das Thema heute in den Nachrichten: Die Facebook-Aktion wird mit einem Ausgabekurs von 38$ ausgegeben, bringt ca. 18.400.000.000$ in die Kassen des Unternehmen und definiert dadurch einen Börsenwert von rund 100.000.000.000$ – Recht imposant. Wenig Beachtung findet bei den Superlativen — 900.000.000 Nutzer, “erfolgreichsten Börsengang eines Internetunternehmens” — aber der gesundheitliche Faktor der Spätfolgen: Immerhin werden Mark Zuckerberg, die Kapitalgeber und noch ein paar andere ein enormes Schlafdefizit, Probleme mit der Bachmuskulatur und Händen haben; Werden sie doch vor lauter Lachen und Händereiben nicht in den Schlaf kommen können. Auf Wochen hinaus.

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Das Vernichten von Geld

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Zocker von JP Morgan vernichten zwei Milliarden Dollar

(SpOn)

Das ist natürlich vollkommener Unsinn: Das Geld hat nur wer anderes.

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Mit vollem Körpereinsatz

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Fefe schreibt:

Fnord des Tages: Die Polizei ermittelte im Dönermorde-Fall, indem sie selber eine Dönerbude aufgemacht haben. Ich für meinen Teil applaudiere, dass die Polizei da mit vollem Körpereinsatz ermittelt hat. Wenn die mal auch in Fällen von Polizeigewalt gegen Demonstranten mit so einem Nachdruck ermitteln würden, wäre dies ein noch schöneres Land.

Machen sie doch. Leider missverstehen die meisten Demonstranten das als Agent Provokateur.

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Die Seiten des guten Rechts

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Was dem Hersteller sein gutes Recht,
ist dem Verbraucher sein schlechtes Recht.

Danke für diese treffenden Worte, AKFoerster.

Nicht anders als ein schlechtes Recht für den Verbrauchen, kann man den Effekt beschreiben, der Auftritt, wenn Hardware- und Softwarehersteller von Ihrem Recht Gebrauch machen und den Kunden vorschreiben, was diese mit der gekauften (!) Hard- bzw. Software tun sollen, dürfen oder nicht dürfen.

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Windows 8 ohne DVD?

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Bei golem.de habe ich gerade gesehen, dass Windows 8 im Standard keine DVD mehr abspielen werden kann. Dafür muss man das kostenpflichtige Media Center Paket zusätzlich kaufen.

Microsoft spart sich bei Windows 8 einen DVD-Decoder und damit Lizenzgebühren. Wer unter Windows 8 einen DVD-Film abspielen will, muss dazu die entsprechende Funktion nachkaufen.

Auch finde ich die Liste der normal unterstützen Standards für das Jahr 2012 recht dürftig:

Von Haus aus unterstützt Windows 8 die Videocodecs H.264, VC-1/WMV und MP4 Part 2 sowie die Audiocodecs DD+, AAC, WMA, MP3 und PCM.

Vor allem fehlt mir da WebM und die Ogg-Familie.

Zum Glück gibt es Projekte wie den VLC…. Und Danke an die deutsche Gesetzgebung, für die Regelungen und den Spaß rund um das Thema Umgehung eines Kopierschutzes.

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Document Freedom Day 2012

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Heute wieder der Document Freedom Day, der Tag an dem es um freie und offenen Dokumentenformate geht — Sicher zu stellen, dass jeder auf die Informationen zugreifen kann und sich am Austausch der Informationen beteiligen kann, ohne an einen bestimmten Softwareanbieter oder ähnliches gebunden zu sein.

Oder um es mit den Worten von Stephen Fry zu sagen:

What makes no sense is that large companies in the field still do not understand this. It is time once and for all to end the pointless nonsense of one document sent on one platform being incomprehensible to the user of another.

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Island als Vorreiter für freie Software

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Nachdem ich ein wenig enttäuscht von der Stellungnahme der Piraten war, habe ich bei golem.de etwas positives gefunden:

In einem Jahr will Island eine Migrationsplattform entwickeln, die es der öffentlichen Verwaltung ermöglicht, auf freie und Open-Source-Software umzusteigen. Erfahrungen sollen die Ministerien beisteuern, die bereits mit freier Software arbeiten.

Weiter so!

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Piraten und freie Software

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Pünktlich zu Wahlen, wie es sich für eine Lobbyorganisation gehört, führt die FSFE regelmäßig Umfragen bei den Parteien durch, wie sie zu Themen rund um freie Software stehen — So auch für die Landtagswahlen im Saarland am kommenden Wochenende. Ein paar sehr interessante Statements kann man dort lesen…. Leider an der ein oder anderen Stelle auch Interessant in der Form, wie es Biolek doch in alfredissimo gerne verwendete….
Besonders befremdlich fand ich dabei die Antworten, die von den Piraten kamen:

So wurde gefragt: Planen Sie, gezielt kleine und mittelständische Freie-Software-Unternehmen zu fördern; und wenn ja, wie?

Die Antwort der Piraten, wir erinnern uns, die sich eine Reform des Urheberrechts und die freie Software auf die Fahnen geschrieben haben, lautet

Aktiv sehen wir in der Privatwirtschaft nicht den primären Handlungsbedarf, in die geschäftlichen Praktiken von Unternehmen Einfluss zu nehmen. Unternehmen müssen in gesunder Konkurrenz zueinander stehen. Die Geschäftsmodelle gibt es und durch Innovation können diese auch mit anderen Software- Unternehmen konkurrieren. Eine politische Einflussnahme hätte Subventionscharakter. Wenn „freie Software“ konkurrenzfähig angeboten wird, hat sie ja bereits den finanziellen Vorteil gegenüber kommerzieller Software. Hier wird mit dem Geschäftsmodell und der Dienstleistung Geld verdient. Eine politische Einmischung an dieser Stelle könnte fatale Folgen haben.

Aber richtig Wallung bekam ich in der Magengegend bei der Frage, die doch recht stark und offensichtlich in Richtung Schul- und Universitätsbildung abzielt:

4.b. Plant ihre Partei herstellerunabhängige Grundlagenschulung statt Produktschulung fördern?
[...]
Die Piraten: Die Idee klingt gut, sollte aber nicht von einer politischen Partei gesteuert werden. Hier sind eher wieder die Unternehmen gefragt, die kreativ ihr Geschäftsmodell umsetzen möchten. Die Piratenpartei Saarland würde solche Innovationen unterstützen. Es geht hier mehr um Überzeugungsarbeit aus Richtung der Politik, die Entscheidung darüber müssen die Verantwortlichen dann selbst treffen.

Das ist doch nicht Euer Ernst?

Update: Einen schönen Kommentar gibt es von Matthias Kirschner hier.

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Tipps zur Softwareintegrität

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Der geneigt Leser wird sicher schon herausgefunden haben, dass ich nicht der größte Fan von Java bin. Heute wollte ich mir nun aus $Gründen ein RPM für SLES von Java herunterladen und fand folgendes (ich habe mal die lustige Stelle fett markiert:

Laden Sie die Datei herunter, und prüfen Sie die Dateigröße, um sicherzustellen, dass das gesamte Softwarebündel unbeschädigt heruntergeladen wurde.

Beachten Sie, dass die Größe der herunterzuladenden Datei auf der Download-Seite in Byte angegeben ist.
Sobald der Download abgeschlossen ist, vergleichen Sie die Größe der Datei mit der Größe der heruntergeladenen Datei, um sicherzustellen, dass sie über dieselbe Größe verfügen.

(gefunden hier…)

Und wir ärgern uns bei der freien Software mit Checksummen und Signaturen via GPG herum. Dabei kann man es auch einfach haben, und die Größe überprüfen ….

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Was wäre, wenn …

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Es nicht mehr “ausversehen”, sondern mit echter Absicht passiert?

Ein dänischer Nitec-Mitarbeiter hat versehentlich die Sperrung von mehr als 8.000 Webseiten wegen angeblicher Darstellung von illegalen pornografischen Inhalten veranlasst, darunter Google und Facebook.

(via golem.de)

Aber so etwas kann ja nicht vorkommen….

(Told you so)

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