Archive for the ‘Freie Software’ Category

Automatische SSH-Verbindung mit autossh

No Comments »

Ab und an kommt man in die Verlegenheit, eine ständige SSH-Verbindung aufrecht zu erhalten — z.B. weil man einen Tunnel über SSH realisiert hat und die Verbindung gerne offen halten würde. Eine Möglichkeit dafür ist autossh.

Es ist in C geschrieben, steht unter einen freien Softwarelizenz und lässt sich recht einfach bedienen. Besonders praktisch ist, dass es automatisch prüfen kann, ob über einen Kanal noch Daten geschickt werden und/oder auf evtl. Rückgabewerte des darunter liegenden SSH reagieren. Lohnenswert für den Werkzeugkasten im Auge zu behalten.

flattr this!


LaTeX und die Tiefe der Nummerierung

No Comments »

Ab und an kommt man in die Verlegenheit, Texte mit größeren Strukturtiefen zu schreiben. Also man Gliederungspunkte wie 1.2.3.5 benötigt. Im Standard setzt LaTeX mit den KOMA-Klassen (und anderen) aber nur bei 3 Ebenen die Nummerierung und fügt auch nur diese in das Inhaltsverzeichnis ein. Auch möchte man manchmal nur eine Ebene in das Inhaltsverzeichnis eintragen.
Dies kann ‘korrigiert’ werden

\setcounter{secnumdepth}{$tiefe}
\setcounter{tocdepth}{$tiefe}

Der Wertebereich für $tiefe reicht dabei von -1 bis 5. und bedeutet im Grunde bei beiden Zählern das Gleiche:

Wert    Bedeutung
-1 keine Überschrift
0 Kapitelüberschriften
1 Kapitel- und Abschnittsüberschriften
2 Kapitel- bis Unterabschnittsüberschriften
3 Kapitel- bis Unterunterabschnittsüberschriften
4 Kapitel- bis Paragraphsüberschriften
5 alle Überschriften

Aber Achtung ist geboten: In der Regel gibt es ein inhaltlich-strukturelles Problem, wenn man auf sehr tiefe Verschachtelungsebenen angewiesen ist. Bevor man also die Zähler hochsetzt, nochmal kurz nachdenken, ob das Dokument richtig strukturiert ist.

Eine schöne Zusammenfassung dazu habe ich auch unter Kochbuch für LaTeX bei der Uni Augsburg gefunden. Daher habe ich auch die Tabelle leicht abgewandelt übernommen.

flattr this!


Geany-Entwicklung ab sofort mit git

No Comments »

Vor rund 6 Jahren wurde der Quellcode von Geany von cvs auf svn migriert und seit dem bei Sourceforge gehostet. Seit diesem Sonntag ist diese Ära nun vorbei, da die Quellen nun in einem git-Repository (oder genauer gesagt ja eigentlich in vielen …) verwaltet wird. Das soll die Entwicklung ein wenig dynamisieren und die Verwaltung von Patches vereinfachen. Wir werden sehen ;)

Die quellen befinden sich nun auf github und können von dort weiterhin von jedem unter den Bedingungen der GPLv2+ heruntergeladen und verwendet werden.

flattr this!


Zertifikatswechsel bei ICQ — Gute Möglichkeit zum Wechseln

2 Comments »

Seit gestern Abend scheinen Pidgin-User eine Zertifikatswarnung beim Versuch sich bei ICQ einzuloggen zu bekommen.

Zertifikatswarnung bei Pidgin/ICQ

Ein Blick auf die Details des Zertifikates lässt darauf schließen, dass sie (oder Sie?) das Zertifikat gewechselt haben.

Zertifikatswarnung bei Pidgin/ICQ -- Fingerprint des neuen Zertifikates

Trotz des SHA1, kann ich nicht sagen, ob das richtige Zertifikat vorgelegt wurde und so verzichtet man besser auf einen Login. Und weil man gerade dabei ist, kann man auch gleich komplett auf XMPP/Jabber umstellen. Ab und an habe ich es ja bereits hier schon einmal erwähnt.

Update: Die Probleme scheinen behoben zu sein. Auf den Seiten vonpidgingibt es so etwas wie eine Erklärung.

flattr this!


Mit gutem Beispiel voran: Jugendarbeit beim Club

No Comments »

Na gut, es geht nicht ganz um Jugendarbeit, was da der C4, Chaos Computer Club Cologne, da macht, aber dennoch ein gutes Beispiel:

Er nimmt in seiner Aktion U23, interessierte, junge Menschen an die Hand und begleitet sie in und durch die Welt der Technik. Die Veranstaltungsreihe hat bereits eine gewisse Tradition und findet dieses Jahr im Bereich von Webanwendungs- und Serversicherheit statt.

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des C4

flattr this!


Office 365 für Universitäten

No Comments »

2 Mal hinschauen musste ich, als ich einen Artikel bei heise.de gesehen habe, laut dem die University of Nebraska auf den in der Wolke liegenden Service Office 365 für Email, Kalender und so weiter, zurückgreifen möchte. Microsoft hat damit gegen IBM/Notes und Googles Service gewonnen. (Die Alternativen sind also auch nicht wesentlich besser)

Ich frage mich dabei aber immer, was treibt eine Universität zu solch einer Entscheidung? Laut dem Artikel geht es um Kosten von ca. 500.000 bis 1 Mio Dollar. Hätte man das Geld nicht nehmen können und gemeinsam mit anderen Partnern eine der freien Lösungen soweit trimmen können, dass sie den Anforderungen gerecht wird? Es muss ja einen Grund geben, wieso Kolab, tine 2.0 oder Evolution nicht zum Zug gekommen ist (oder all die anderen Lösungen da draußen). Damit hätte man auf langer Frist wahrscheinlich nicht nur Geld gespart, sondern auch der Allgemeinheit einen guten Dienst getan.

Aber habe da eine andere Vermutung:
Bestandsaufnahme des Marktes: Fehlanzeigen.
Ordentliche Anforderungsanalyse: Fehlanzeige.
Spendengelder: Check.

flattr this!


Die Kunst um Bugs herum zubauen

No Comments »

heise.de hat im aktuellen Kernellog eine kurze Episode zum Thema “Spezifikation und Wirklichkeit” und welche Auswirkungen es hat, wenn Hardwarehersteller nur gegen Windows testen und dabei u.U. die Spezifikationen ein wenig außer acht lassen.

flattr this!


yaturl.net: Ein Blick auf die Zahlen (Teil 1)

No Comments »

Der aufmerksame Leser dieses Blogs hat es sicher unterschwellig mitbekommen, dass ich mit yaturl.net einen kleinen Short-URL-Server anbiete. Dieser läuft nun seit ca. 1,5 Jahren und seit ca. 2. Quartale werden ein paar Nutzungsdaten mitgeschrieben und auch wieder zur Verfügung gestellt. Dies geschieht zum einen, wie ich es bereits im Blog zu den Linkdetails beschrieben habe, aber auch auf einer generelle Seite, die einen Gesamtüberblick bietet. Diese kann unter http://yaturl.net/stats gefunden werden. Wichtig dabei ist — und das gleich mal hier als so etwas wie ein Disclaimer — dass die Daten keinen Schluss auf den Nutzer zu lassen, also nicht gesagt werden kann, wer hat welchen Link eingetragen und/oder angeklickt — Dennoch aber interessant zur Analyse der generellen Nutzungsverhaltens sind.

Mit diesem und ein paar weiteren Posts möchte ich ein wenig in die Untiefen der Zahlen gehen und einmal sehen, wie yaturl.net genutzt wird. Vielleicht ja auch hilfreich für alle unter Euch, die sich selbst mit dem Gedanken eines Services tragen. Wie tief die Auswertungen gehen werden, wird sich zeigen :D

Der erste Teil soll einen kleinen Blick auf die Zeitpunkte werfen, an denen die Links eingetragen werden.

Read the rest of this entry »

flattr this!


Jabber einrichten mit GMX

1 Comment »

Skype kündigt die Zusammenarbeit mit Asterisk. ICQ bringt einen Linuxclient (nach 15 Jahren) der nur 1GB Ram benötigt und auf sehr skurrile Techniken aus dem Hause Adobe zurück greift und bleibt dabei immer noch unfrei und unberechenbar. Ein Blick in die Bestimmungen zur Nutzung verdirbt einem zusätzlich die Augen. Ähnliches ist man von MSN gewohnt.

Dabei gibt es wie schon das ein oder andere Mal hier im Blog erwähnt Alternativen wie XMPP/Jabber dazu. Und es braucht nicht mal einen neuen Account, wenn man bereits bei GMX oder Google Mail einen Mailaccount hat.

Das einrichten für GMX in z.B. Pidgin ist dabei sehr einfach.

Zuerst über das Konten-Menü die Kontenverwaltung aufrufen und via hinzufügen ein neues Konto konfigurieren.

Konto enrichten
Konten verwalten

Im darauf erscheinenden Dialogfeld einfach die Daten von GMX eingeben. Also wenn z.B. die Emailadresse username@gmx.net ist, dann könnte es ungefähr so aussehen:

Beispielkonfiguration GMX/Jabber

Jabber bietet die Möglichkeit, verschiedene Ressourcen zu benennen. Im Endeffekt kann man so den gleichen Account auf verschiedenen Geräten zur gleichen Zeit nutzen. Werte könnten z.B. ‘Laptop’, ‘Home’ oder ähnliches sein.

Danach dann auf speichern klicken und viel Spaß :)

flattr this!


Die LUG wird virtuell

No Comments »

Wer, der sich mit Computer beschäftigt, hat diese magischen Worte in den letzten Monaten nicht mindestens einmal gehört: Das kann man doch virtualisieren mit $XYZ-Produkt.

Und richtig. Virtuelle Computer, komplett simulierte Systeme sind heute überall anzutreffen und übernehmen eine große Zahl von verschiedenen Aufgaben. Man denke nur an virtuelle Server für Webanwendungen oder das virtuelle Windows auf dem Linuxrechner.

Und genau darum soll es diese Woche bei der LUG gehen: Virtualisierung. Enrico wird uns ein wenig in die tiefen hinab führen und zeigen, was man sinnvolles/sinnloses mit den Techniken rund um das Buzz-Wort treiben kann.

Treffpunkt ist am 2. Juni (Himmelfahrt!), um 19:00 Uhr im Computerpool der Computerlinguistik am Fürstengraben 27.

Wie immer gibt es mehr Informationen auf den Seiten der LUG unter www.lug-jena.de.

flattr this!