Archive for the ‘Freie Software’ Category

Office 365 für Universitäten

No Comments »

2 Mal hinschauen musste ich, als ich einen Artikel bei heise.de gesehen habe, laut dem die University of Nebraska auf den in der Wolke liegenden Service Office 365 für Email, Kalender und so weiter, zurückgreifen möchte. Microsoft hat damit gegen IBM/Notes und Googles Service gewonnen. (Die Alternativen sind also auch nicht wesentlich besser)

Ich frage mich dabei aber immer, was treibt eine Universität zu solch einer Entscheidung? Laut dem Artikel geht es um Kosten von ca. 500.000 bis 1 Mio Dollar. Hätte man das Geld nicht nehmen können und gemeinsam mit anderen Partnern eine der freien Lösungen soweit trimmen können, dass sie den Anforderungen gerecht wird? Es muss ja einen Grund geben, wieso Kolab, tine 2.0 oder Evolution nicht zum Zug gekommen ist (oder all die anderen Lösungen da draußen). Damit hätte man auf langer Frist wahrscheinlich nicht nur Geld gespart, sondern auch der Allgemeinheit einen guten Dienst getan.

Aber habe da eine andere Vermutung:
Bestandsaufnahme des Marktes: Fehlanzeigen.
Ordentliche Anforderungsanalyse: Fehlanzeige.
Spendengelder: Check.

flattr this!


Die Kunst um Bugs herum zubauen

No Comments »

heise.de hat im aktuellen Kernellog eine kurze Episode zum Thema “Spezifikation und Wirklichkeit” und welche Auswirkungen es hat, wenn Hardwarehersteller nur gegen Windows testen und dabei u.U. die Spezifikationen ein wenig außer acht lassen.

flattr this!


yaturl.net: Ein Blick auf die Zahlen (Teil 1)

No Comments »

Der aufmerksame Leser dieses Blogs hat es sicher unterschwellig mitbekommen, dass ich mit yaturl.net einen kleinen Short-URL-Server anbiete. Dieser läuft nun seit ca. 1,5 Jahren und seit ca. 2. Quartale werden ein paar Nutzungsdaten mitgeschrieben und auch wieder zur Verfügung gestellt. Dies geschieht zum einen, wie ich es bereits im Blog zu den Linkdetails beschrieben habe, aber auch auf einer generelle Seite, die einen Gesamtüberblick bietet. Diese kann unter http://yaturl.net/stats gefunden werden. Wichtig dabei ist — und das gleich mal hier als so etwas wie ein Disclaimer — dass die Daten keinen Schluss auf den Nutzer zu lassen, also nicht gesagt werden kann, wer hat welchen Link eingetragen und/oder angeklickt — Dennoch aber interessant zur Analyse der generellen Nutzungsverhaltens sind.

Mit diesem und ein paar weiteren Posts möchte ich ein wenig in die Untiefen der Zahlen gehen und einmal sehen, wie yaturl.net genutzt wird. Vielleicht ja auch hilfreich für alle unter Euch, die sich selbst mit dem Gedanken eines Services tragen. Wie tief die Auswertungen gehen werden, wird sich zeigen :D

Der erste Teil soll einen kleinen Blick auf die Zeitpunkte werfen, an denen die Links eingetragen werden.

Read the rest of this entry »

flattr this!


Jabber einrichten mit GMX

1 Comment »

Skype kündigt die Zusammenarbeit mit Asterisk. ICQ bringt einen Linuxclient (nach 15 Jahren) der nur 1GB Ram benötigt und auf sehr skurrile Techniken aus dem Hause Adobe zurück greift und bleibt dabei immer noch unfrei und unberechenbar. Ein Blick in die Bestimmungen zur Nutzung verdirbt einem zusätzlich die Augen. Ähnliches ist man von MSN gewohnt.

Dabei gibt es wie schon das ein oder andere Mal hier im Blog erwähnt Alternativen wie XMPP/Jabber dazu. Und es braucht nicht mal einen neuen Account, wenn man bereits bei GMX oder Google Mail einen Mailaccount hat.

Das einrichten für GMX in z.B. Pidgin ist dabei sehr einfach.

Zuerst über das Konten-Menü die Kontenverwaltung aufrufen und via hinzufügen ein neues Konto konfigurieren.

Konto enrichten
Konten verwalten

Im darauf erscheinenden Dialogfeld einfach die Daten von GMX eingeben. Also wenn z.B. die Emailadresse username@gmx.net ist, dann könnte es ungefähr so aussehen:

Beispielkonfiguration GMX/Jabber

Jabber bietet die Möglichkeit, verschiedene Ressourcen zu benennen. Im Endeffekt kann man so den gleichen Account auf verschiedenen Geräten zur gleichen Zeit nutzen. Werte könnten z.B. ‘Laptop’, ‘Home’ oder ähnliches sein.

Danach dann auf speichern klicken und viel Spaß :)

flattr this!


Die LUG wird virtuell

No Comments »

Wer, der sich mit Computer beschäftigt, hat diese magischen Worte in den letzten Monaten nicht mindestens einmal gehört: Das kann man doch virtualisieren mit $XYZ-Produkt.

Und richtig. Virtuelle Computer, komplett simulierte Systeme sind heute überall anzutreffen und übernehmen eine große Zahl von verschiedenen Aufgaben. Man denke nur an virtuelle Server für Webanwendungen oder das virtuelle Windows auf dem Linuxrechner.

Und genau darum soll es diese Woche bei der LUG gehen: Virtualisierung. Enrico wird uns ein wenig in die tiefen hinab führen und zeigen, was man sinnvolles/sinnloses mit den Techniken rund um das Buzz-Wort treiben kann.

Treffpunkt ist am 2. Juni (Himmelfahrt!), um 19:00 Uhr im Computerpool der Computerlinguistik am Fürstengraben 27.

Wie immer gibt es mehr Informationen auf den Seiten der LUG unter www.lug-jena.de.

flattr this!


Exportbestimmungen für freie Software ….

1 Comment »

Hier einmal am Beispiel von Fedora …

[...]
Fedora’s software and/or technical data may NOT be exported/reexported, either directly or indirectly, to the following U.S. embargoed or restricted destinations:

Cuba, Iran, Iraq, North Korea, Sudan or Syria.
[...]

(via Fedora Project)

Grund hierfür sind Embargos der USA …. Haben wir Irak nicht den Frieden und die Freiheit gebracht? Und insgesamt…. freie Software ist für alle Menschen gemacht. Naja, aber ist schon klar. Könnten ja sonst pöhse Sachen mit gemacht werden :(

flattr this!


Bilder in Stapelverarbeitung kleiner Rechnen

2 Comments »

Gerade im Chat mit einem Bekannten darüber gesprochen, wie man eine große Anzahl von Bilder kleiner rechnen kann, also skalieren kann. Sein Mittel der Wahl war die Stapelverarbeitung von Photoshop — sicher ein ganz nettes Werkzeug des Grafikprogramms. Aber dafür vielleicht doch dann mit Spatzen nach Kanonen geworfen. Ich habe mir für genau diese Zweck mal ein minimalistisches Shell-Skript gebaut, dass für alle Bilder im aktuellen Verzeichnis die Größe auf maximal 550×550 Pixel ändert — in der Regel ausreichend für Onlineveröffentlichung.

Read the rest of this entry »

flattr this!


Linuxmigration in München

No Comments »

Auf golem.de gibt es einen recht ausführlichen Bericht über die Linuxumstellung in München….

flattr this!


Eine Art Logrotate für Windows

No Comments »

Die Windows-Anwendung Dropit sortiert nach vordefinierten Regeln Dateien in Ordner, verpackt sie in ZIP-Dateien oder löscht sie gleich ganz aus dem System.

(via golem.de)

Die Beschreibung liest sich recht ähnlich zu den Möglichkeiten, die man unter unixoiden System mit z.B. logrotate hat. Nur halt, dass hier ein lustiges UI davor ist ;)

Schön ist ja aber, dass die Software unter GPL steht. Vielleicht ja auch für den einen oder anderen Windowsnutzer recht nützlich.

flattr this!


Das Problem mit den SSL-Zertifikaten in den Browsern …

No Comments »

…. sieht man aktuell sehr schön an der Comodo-Geschichte.

In einem News-Posting gestand Robin Alden, CTO der Firma Comodo ein, dass zwei weitere Registrierungsstellen kompromittiert wurden. Bereits letzte Woche stellte sich heraus, dass sich Unbekannte über einen Comodo-Registrar gültige Zertifikate unter anderem für Microsoft, Mozilla, Yahoo, Skype und Google ausgestellt hatten.

Um einmal heise.de zu zitieren. Das heißt, jeder der Comodo als vertrauenswürdig in seinem Browser eingestellt hat — mal nach vorsichtiger Schätzung ist das so gut wie jeder, da das Zertifikat standardmäßig dabei ist — konnte also mit z.B. Mozilla verschlüsselt kommunizieren ohne sich sicher zu sein, dass auf der anderen Seite tatsächlich Mozilla ist. Besonders interessant wird dies, wenn man einmal an die Updates oder die Addons denkt.

Schaut man weiter in die Liste der Standardzertifikaten, sieht man Firmen, die verschiedenen Geheimdiensten nahe stehen sollen oder Zertifikate, von denen selbst der Browserhersteller selbst nicht mehr so genau weiß, wieso sie überhaupt in der Liste sind. Insgesamt wenig vertrauenerweckend, wenn man mit einer gesunden Paranoia an die Geschichte ran geht und sich vor Augen führt, dass man diesen Zertifikaten in den Standardeinstellung mehr oder wenig blind vertraut.

Auch spannt es den Raum der Frage weiter auf, wieso das CAcert-Root-Zertifikat noch immer nicht von den Browsers mitgeliefert wird.

fefe hat vor einiger Zeit auch mal etwas generelles zu SSL geschrieben.

flattr this!