Archive for the ‘Wildwuchs’ Category

Die gesundheitlichen Spätfolgen

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Das Thema heute in den Nachrichten: Die Facebook-Aktion wird mit einem Ausgabekurs von 38$ ausgegeben, bringt ca. 18.400.000.000$ in die Kassen des Unternehmen und definiert dadurch einen Börsenwert von rund 100.000.000.000$ – Recht imposant. Wenig Beachtung findet bei den Superlativen — 900.000.000 Nutzer, “erfolgreichsten Börsengang eines Internetunternehmens” — aber der gesundheitliche Faktor der Spätfolgen: Immerhin werden Mark Zuckerberg, die Kapitalgeber und noch ein paar andere ein enormes Schlafdefizit, Probleme mit der Bachmuskulatur und Händen haben; Werden sie doch vor lauter Lachen und Händereiben nicht in den Schlaf kommen können. Auf Wochen hinaus.

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Das Vernichten von Geld

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Zocker von JP Morgan vernichten zwei Milliarden Dollar

(SpOn)

Das ist natürlich vollkommener Unsinn: Das Geld hat nur wer anderes.

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Mit vollem Körpereinsatz

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Fefe schreibt:

Fnord des Tages: Die Polizei ermittelte im Dönermorde-Fall, indem sie selber eine Dönerbude aufgemacht haben. Ich für meinen Teil applaudiere, dass die Polizei da mit vollem Körpereinsatz ermittelt hat. Wenn die mal auch in Fällen von Polizeigewalt gegen Demonstranten mit so einem Nachdruck ermitteln würden, wäre dies ein noch schöneres Land.

Machen sie doch. Leider missverstehen die meisten Demonstranten das als Agent Provokateur.

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Mail bei Verspätung

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Eigentlich eine schöne Idee:

Im Störungsfall oder bei einer Verspätung von mehr als zehn Minuten sollen die Kunden dann automatisch per E-Mail informiert werden. Die E-Mails werden frühestens zwei Stunden vor der geplanten Abfahrt verschickt, aber auch wenn die Verspätung erst kurz vor Abfahrt entsteht, sollen die Reisenden noch informiert werden.

(via golem.de)

Zum Glück ist Email ein Echtzeitkommunikationsmedium, das sofort zugestellt wird …. not.

Mal ein Beispiel von neulich:

Received: from xxxxx.web.de (xxxx.web.de [217.72.xxx.xxx])
        by uvena.de (Postfix) with ESMTP id 33977254013
        for xxxx; Sat, 18 Feb 2012 17:57:29 +0000 (UTC)
Received: from xxxx.kundenserver.de (xxxx.kundenserver.de [172.19.xxx.xxx])
	by xxx.web.de (Postfix) with ESMTP id 777EB1B2E3B02
	for xxxx; Sat, 18 Feb 2012 18:03:45 +0100 (CET)


Man achte auf die Zeiten: Die Zustellung von web.de hat aus $gründen 1h gebraucht. Die Gründe liegen nicht zwingend an web.de, sondern an der prinzipiellen Art und Weise, wie Mails behandelt werden.

Wieso orientiert man sich nicht an z.B. der SBB in der Schweiz? Die haben ein recht brauchbares System online.

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Jetzt aber Schramm …

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Schließe mich mal fefe an ;)

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Atomkraftwerke, Strommangel und Gewinnmaximierung

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Ungefähr so kann man sich die aktuelle Lage wohl in Deutschland zusammenreimen. Ein prägendes Thema der letzten Wochen in den Medien war es, dass durch die Kälte es starke Probleme bei der Stromversorgung gab. Klar, dass die neulich, total überraschend ausgeschalteten Atomkraftwerke dafür ursächlich waren. Ein wenig anders liest sich dazu ein Artikel beim SpOn:

Darin heißt es, das deutsche Stromnetz habe seit dem 6. Februar zu unterschiedlichen Tageszeiten “erhebliche, über mehrere Stunden andauernde Unterdeckungen verzeichnet”. Deshalb sei “im Störungsfall teilweise keine Regelleistung verfügbar gewesen”.

Soweit, so bekannt aus Tagesschau und Co. Aber die Ursache …..

Ab dem 6. Februar kam es zu dramatischen Schwankungen des Strompreises. Am 7. Februar mussten laut den Daten der Strombörse EEX zum Beispiel zwischen 9 und 10 Uhr 380 Euro pro Megawattstunde bezahlt werden – etwa das siebenfache der üblichen Großhandelspreise. Die Händler wollten vermeiden, derart hohe Preise zu bezahlen. Also schraubten sie dem Bericht zufolge systematisch die Prognose über den Stromverbrauch ihrer Kunden nach unten und lieferten entsprechend weniger. So vermieden sie, den gerade sehr teuren Strom zukaufen zu müssen.

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Nichts zu berichten…

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Keine Angst, ich lebe noch. Allein, mir fehlen die Worte, mit denen ich aktuell kommentieren sollte…

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Hackspace Jena: Rückblick, Ausblick, Bergfest

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Seit ein wenig mehr als 3 Monaten hat der Hackspace in Jena einen Raum im Meat-Space. Die Mietvereinbarung läuft noch rund 3 Monate: Ein guter Zeitpunkt um an einer Art Bergfest Résumé zu ziehen, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen sowie einen Ausblick riskieren. Wohin soll es gehen?

Alles angefangen hat Anfang 2010. Da gab es die Idee, den verschiedenen Grüppchen rund um freie Software, Linux, AK Vorrat, Freifunk und so weiter, im Grunde die üblichen Verdächtigen, einen Raum zu schaffen, in dem auch was ‘geschafft’ werden kann. In den man sich treffen und gemeinsam an Projekten arbeiten kann. Bis dato gab es mehr oder weniger regelmäßige Stammtische an verschieden gemütlichen Treffpunkten. Alle mitsamt leider wenig geeignet, längerfristige Projekte zu erledigen oder spontan etwas zu machen. Das prinzipielle Konzept eines Hackspace war aus anderen Städten bekannt, allein ein Raum hat gefehlt.

So führten wir in 2010 die ersten Gespräch und trafen dabei auf 3 Probleme, die uns eigentlich bis heute treu geblieben sind:

  1. Es ist relativ schwer in einer verständlichen und überzeugenden Art und Weise zu erklären, was man in einem Hackspace macht
  2. Einen Raum zu finden, der geeignet und bezahlbar ist
  3. Hinreichend Spinner zu finden, die mitmachen ;)

So verliefen erste Gespräche auch im Sande; scheiterten nicht zuletzt an der Finanzierung – aufgegeben wurde aber nicht, sondern vielmehr in den virtuellen Raum ausgewichen. (Der ein oder andere wird sich hier an Sowjet-Unterzögersdorf erinnert fühlen… Spieltipp!). So wurde also mit der Zeit ein Wiki angelegt, eine Mailingliste, ein Versionsverwaltungssystem und natürlich ein Chat. In der Meat-World lief die Kommunikation weiter über die einzelnen Stammtische oder bei gemeinsamen Mittagessen ab.
Im Sommer 2011 dann nun aber der glückliche Umstand. Bei einem weiteren Gespräch wurde uns die Möglichkeit angeboten, einen Raum in Jenas Wahrzeichen zu erhalten. Gesponsert durch Unternehmen aus der TowerByte e.G., einem Zusammenschluss von Internetunternehmen in Jena. vorerst beschränkt auf ein halbes Jahr und mit den üblichen Einschränkungen im Business Umfeld, konnte man diese Möglichkeit natürlich nicht ausschlagen. Und so kam es, weshalb Ihr jetzt diesen Beitrag lest.
Der Raum liegt im der 5. Etage des Jentower im idyllischen Jena. Ein Kompromiss für diese Lage ist der Verzicht auf Löten und offenes Feuer, sowie relativ restriktiven Einschränkungen beim Betreten des Raumes. ID-Karte, Rezeption, Anmeldungen .. Aber: Es ist ein Raum, um sich zu treffen und gemeinsam an Dingen zu arbeiten – Ein großer Schritt!. Es ist warm, trocken. Es gibt Internet und Mate. (Seit neusten auch schön gekühlt dank einer freundlichen Spende ;) )
Aber alles der Reihe nach. Im September konnten wir den Raum beziehen und uns einleben. Nachdem der Anfang etwas langsam vonstatten ging, hat es nun langsam Fahrt aufgenommen. In ungeordneter Reihenfolge einmal Projekte/Aktionen/…, die unter anderem unter Mitwirkung der Verbindung durch den Raum unternommen wurden innerhalb der ersten 3 Monate:

  • Erfahrungsaustausch der LUG mit Slots für eigenen Vorträge
  • Kleine Vortragsreihe zu x86-Assembler und maschinennahen Programmierung in Zusammenarbeit mit Ick aus der M18 aus Weimar
  • Raum für Freifunktreffen
  • Ausflug zur sub:conf ins Sublab nach Leipzig
  • Ausflug zur M18 nach Weimar mit Gegenbesuch
  • Elektronik-Weihnachtskalenderbastelei und Legokalender
  • Diverse Sammelbestellungen für Elektronik-Klimbim
  • Vorstellung von Hackerspaces bei der Piraten HSG Jena
  • Kleinere Dokuwiki und OpenWRT-Firmware-Spielereien
  • ….

Und natürlich ist das Treffen von Leuten nicht zu kurz gekommen, so dass sich zu den üblichen Verdächtigen der LUG und von Freifunk eine Reihe neuer Gesichter gesellt haben.

Auch beim gefühlt liebsten Kind der Deutschen, der Vereinsmeierei (oder bei uns auch Vereinshackerei…) sind wir einen großes Stück voran gekommen. Gab es Anfang des Sommers nicht viel mehr als eine erste Idee, basierend auf der Satzung von anderen Hack(er)spaces einen Verein zu gründen, der bei den notwendigen Organisationsarbeiten unterstützt und einen Raum zur Verfügung stellt, sind wir inzwischen in einem Stand, aus dem zeitnah der Verein tatsächlich gegründet werden kann. Konkret liegen die Satzung und die Geschäftsordnung zur Vorabprüfung beim Vereinsregister und Finanzamt mit Ziel, im Januar die konstituierende Versammlung zu erledigen und den Verein anzumelden — die Vorbereitungen für eine Beantragung der Gemeinnützigkeit inkludiert.

Aber:
Mit dem Blick auf Februar gerichtet, wird langsam aber sicher klar: Ganz klar, wie es weitergeht, ist es nicht. Die aktuelle Vereinbarung läuft nur noch, ich erwähnte es ja weiter oben schon, bis Ende Februar. Danach stehen wir vorerst wieder vor den gleichen Fragen, wie bereits im Jahr zuvor: Wo könnte man unter kommen und wie kann man es finanzieren. Allerdings sind wir einen großen Schritt weiter. Durch die Nutzung des Raumes konnten wir auf der einen Seite erste praktische Erfahrungen mit einer eigenen Unterkunft sammeln. Auch konnten wir mehr Leute mit der Idee erreichen und tatsächlich ist die Zahl der Abonnenten der Mailingliste um rund 1/3 gestiegen.

Und hier sind wir nun bei dem nahezu unausweichlichen Thema in heutigen Tagen: Die Finanzen. Zwar sind wir auch bei der Finanzierung einen großen Schritt weiter gekommen. Mate, Vergrößerung des Bekanntheitsgrades und regelmäßige Aktionen haben einen Teil dazu beigetragen. Blendet man den Gedanken an mögliche Spenden einmal aus, so fehlen mit Ausblick auf eine erfolgreiche Gründung des Vereins und einer vorsichtigen Schätzung des Mitgliedsbeitragsaufkommens immer noch rund eine dreistellige Summe im Monat für einen realistischen Ansatz zur selbstständigen Finanzierung eines Hackquartiers. Wie groß diese Lücke tatsächlich ist, ist recht schwer zu sagen und wird sich wohl erst in den nächsten Wochen zeigen, wenn tatsächlich der Verein Wirklichkeit wird. Ausgeglichen könnte diese Lücke durch Förderprogramme von z.B. der europäischen Union oder durch kommunale bzw. Landesfördermittel und hier liegt definitiv auch noch Potential für die nächsten Monate verborgen: Wo kann man auf Grund von was welche Fördermittel eventuell für die Idee oder für konkrete Projekte im Hackspace bekommen?

Aber Geld und Platz hin oder her. Wichtig ist, das es voran geht und so schaue ich zumindest optimistisch auf die Monate die vor uns liegen: 28c3 mit “No Nerd left behind”, Vereinsgründung, Vorträge, Hacksessions, RepRap, Microcopter, Arduino, Lego, ….. Es gibt soviel Sand! Lasst und ein paar Förmchen holen und Sandburgen und Sandkuchen und Türme und, und, und bauen!

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Schleiz ist wieder am Zug

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Mal etwas positives habe ich heute in der OTZ gelesen: Eisenbahnfreunde gemeinsam mit der DRE und kommunalen Einrichtungen haben die Teilstrecke Langenbuch – Schleiz-West der Wiesantatalbahn wieder fit gemacht, so dass theoretisch wieder Zugverkehr stattfinden kann.

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Wiesbadener CDU-Fraktion mag Abgeordnetenwatch nicht so….

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Abgeordnetenwatch.de ist eine Plattform, auf der Politiker sich den Fragen des Stimmviehs der Bürger stellen können und sollen. Man kann dort eine Frage hinterlegen und hoffen, dass ein Abgeordneter eine Antwort darauf gibt oder nicht. Einfacher und schöner als das übliche Fax- oder Briefschreiben. Auch kann es als eine gewisse FAQ weiter gedacht werden – Wenn 20 Menschen die gleiche Frage haben, muss diese nur einmal beantwortet werden. Aber das soll hier keine Werbung für das Portal sein — auch wenn ich mir eine positive Meinung nicht unbedingt verkneifen mag.

Nun hat sich die Wiesbadener Stadtratsfraktion der CDU, proaktiv gegen eine ungefragte Aufnahme ausgesprochen. Ihr gutes Recht – wenn auch eine diskussionwürdige Idee.

Interessant ist aber eine der Begründungen dafür:

Thomas Kroppen, Geschäftsführer der Wiesbadener CDU-Fraktion, bestätigte gegenüber heise online, dass sich die Rathaus-Abgeordneten an die Plattform gewandt haben. Kommunalpolitiker seien nicht so wie Landes- oder Bundespolitiker Personen des öffentlichen Lebens. Auch seien sie nicht wie jene derart gut ausgestattet, um alle Anfragen beantworten zu können. Es gehe darum, dass die einzelnen Rathaus-Politiker der CDU einzeln gefragt werden wollen, ob sie bei Abgeordnetenwatch aufgenommen werden.

(via heise.de)

Volksvertreter auf Stadtebene sind also keine Personen des öffentlichen Lebens? Sind sie nicht für die Wähler im Stadtrat etc. und sollen dort die Interessen derer vertreten? Was ist einfacher als ein paar Fragen ab und an bei einem Onlineportal zu beantworten? Dem Bürger ein wenig näher an die Entscheidungen heran bringen? Man kann das Portal als Problem ablehnen, weil man die Implementierung oder was weiß ich nicht gut findet. Aber eine grundsätzliche Ablehnung des Prinzips …..

Update: Recht nett ist auch die Erklärung auf der Kontakt-Seite der Fraktion …

Ich bin mit der Erhebung, Speicherung und Nutzung der vorstehenden personenbezogenen Daten sowie der besonderen Arten personenbezogener Daten (§ 3 Abs. 9 BDSG, z. B. politische Meinungen) einverstanden, um mich über Veranstaltungen und die politische Arbeit des Betreibers dieser Webseite zu informieren. Die Daten werden ausschließlich vom Betreiber dieser Webseite genutzt und nicht an Dritte übermittelt. Der Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit widersprechen.

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