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	<title>Ereignisbl[og&#124;ick] &#187; Anonymität</title>
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	<description>Ein Silberblick auf die Welt</description>
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		<title>Nachtrag zur Anonymisierung durch wechselnde IP</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich ja schon einmal darauf hingewiesen, dass die Idee,  dynamische IP als Mitte zur Anonymisierung zu sehen, schlicht und einfach absurd ist. Das war u.a. hier und hier. 

Bei Udo Vetter habe ich eine indirekte Bestätigung aus dem Alltag eines Anwaltes gefunden: 

Die weitaus meisten Provider halten sehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen habe ich ja schon einmal darauf hingewiesen, dass die Idee,  dynamische IP als Mitte zur Anonymisierung zu sehen, schlicht und einfach absurd ist. Das war u.a. <a href="https://ereignisblick.de/blog/index.php/2011/06/und-wieder-einmal-der-hamburger/">hier</a> und <a href="https://ereignisblick.de/blog/index.php/2011/06/schon-wieder-datenschutz-und-ipv6/">hier</a>. </p>
<p>Bei <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/06/24/was-staatsanwlte-wirklich-lhmt/">Udo Vetter</a> habe ich eine indirekte Bestätigung aus dem Alltag eines Anwaltes gefunden: </p>
<blockquote><p>Die weitaus meisten Provider halten sehr wohl fest, welche IP-Adresse ihren Kunden in welchem Zeitraum zugewiesen war. Lediglich die Speicherdauer ist unterschiedlich; sie reicht nach meiner Erfahrung von wenigen Stunden bis zu etlichen Wochen. Bei entschiedenem Nachfragen tauchen mitunter auch noch Monate, ja ein, zwei Jahre alte Datensätze auf. Das habe ich schon mehrfach erlebt.<br />
[...]<br />
Würden die Provider nicht wenigstens für einen begrenzten Zeitraum IP-Adressen dokumentieren, wären die Abmahnwellen längst verflacht. </p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schon wieder Datenschutz und IPv6</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Hamburger Datenschutzbeauftragte will Internet Service Provider künftig per Gesetz darauf verpflichten, auch mit IPv6 weiterhin dynamische IP-Adressen zu vergeben. Sonst drohten das Ende der Anonymität im Internet und eine "kleine Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür".
(via golem.de)

Vor ein paar Wochen hatten wir ja schon so etwas ähnliches. Und ich verstehe es weiterhin nicht. 

Die dynamische ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Hamburger Datenschutzbeauftragte will Internet Service Provider künftig per Gesetz darauf verpflichten, auch mit IPv6 weiterhin dynamische IP-Adressen zu vergeben. Sonst drohten das Ende der Anonymität im Internet und eine &#8220;kleine Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür&#8221;.</p></blockquote>
<p>(via <a href="http://www.golem.de/1106/84028.html">golem.de</a>)</p>
<p><a href="https://ereignisblick.de/blog/index.php/2011/05/was-verpasst/">Vor ein paar Wochen hatten wir ja schon so etwas ähnliches.</a> Und ich verstehe es weiterhin nicht. </p>
<p>Die dynamische IP-Vergabe ist schon heute kein geeignetes Mittel, um unerkannt im Netz seine Bahnen zu ziehen. Nicht zuletzt über die gefühlte Massivität der Abmahnungen sollte dies klar sein. Sie behindern die Kommunikation vielmehr sogar und erzeugen Krücken wie DynDNS-Dienste. </p>
<p>Das Netz, ursprünglich ersonnen um Kommunikation und Austausch unter gleichberechtigten zu ermöglichen, hat sich mehr und mehr zu einer Art Konsumentennetz gewandelt, auch wenn Web2.0 einem etwas anderes vorgaukelt &mdash; Im Grunde konsumiert man da auch die Webanwendung eines Anbieters wie Facebook, Google &#038; Co, um seine Inhalte eben just diesen Anbietern wieder zur Verfügung zu stellen. </p>
<p>Möchte man tatsächlich eine eigene Webanwendung zur Verfügung stellen, wird es komplizierter, da diese ohne größeren Aufwand eben nur über die oben erwähnten Krücken zu erreichen sind. Von Kommunikation unter Gleichberechtigten kann man da nicht mehr reden. Und ich möchte der Vergabepolitik für Adressen der Provider da ein wenig Schuld nicht absprechen. </p>
<p>(Obwohl, verstehen kann ich es schon. Wenn man ein paar Kunden hat, die nicht ständig online sind, ist es sinnlos, für jeden Kunden eine eindeutige Adresse zu reservieren. Geht man z.B. davon aus, dass man nur ca. 50% der Kunden online hat, benötigt man eben auch nur 50% der Adressen &mdash; Kosten und Ressourcenersparnis wenn man die Adressen wieder verwendet. Zusätzlich kann man den anderen statische IP für teuer Geld verkaufen.)</p>
<p>Was ich sagen will, liebe Datenschützer: Kümmert Euch um Sachen, bei denen ihr wirklich helfen könnt (<a href="http://torproject.org/">Tor</a> z.B.) und unterstützt diese oder werdet einfach mal aktiv, wenn es denn wirklich notwendig wäre (Wo wart ihr gleich beim ZensG?). Aber solche Forderungen? Neeeeeeee. Das tut mal nicht Not. </p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was verpasst?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 07:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[dynamische IP]]></category>
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		<description><![CDATA[Habe ich etwas verpasst? Seit wann sind denn bitte dynamische IP-Adressen ein Merkmal für den besseren Datenschutz? 

Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, sieht durch die Einführung des Internetprotokolls IPv6 den Datenschutz im Internet gefährdet. Er fordert den Gesetzgeber dazu auf, die Provider dazu zu verpflichten, dass sie IP-Adressen weiterhin dynamisch vergeben.

(via ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich etwas verpasst? Seit wann sind denn bitte dynamische IP-Adressen ein Merkmal für den besseren Datenschutz? </p>
<blockquote><p>Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, sieht durch die Einführung des Internetprotokolls IPv6 den Datenschutz im Internet gefährdet. Er fordert den Gesetzgeber dazu auf, die Provider dazu zu verpflichten, dass sie IP-Adressen weiterhin dynamisch vergeben.</p></blockquote>
<p>(via <a href="http://yaturl.net/c9b7">heise.de</a>)</p>
<p>Wahrscheinlich sichert man sein Netzwerk auch am Besten mit NAT :(<br />
Wirkliche anonymisieren muss weiter gehen. </p>
<p><strong>PS:</strong> 7&permil; IPv6 Traffic</p>
<p><strong>Update:</strong> <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/3083-IP-V6-verkehrt.html">Kristian Köhntopp</a> hat auch ein wenig dazu gerantet ;)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Anonymität ist nicht nur eine Frage der Kekse und Tor</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 12:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[EFF]]></category>
		<category><![CDATA[Tor]]></category>

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		<description><![CDATA[So oder so ähnlich kann man eine Studie der Electronic Frontier Foundation zusammenfassen, die man dort als PDF finden kann. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So oder so ähnlich kann man eine Studie der <a href="http://www.eff.org">Electronic Frontier Foundation</a> zusammenfassen, die man dort <a href="https://panopticlick.eff.org/browser-uniqueness.pdf">als PDF</a> finden kann. </p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Screening von Serverlogs</title>
		<link>http://ereignisblick.de/blog/index.php/2009/06/screening-von-serverlogs/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 17:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Screening von Serverlogs eine gute Idee ist, kann sicher der ein oder andere Administrator bestätigen. Sinnvoll eingesetzt, kann es frühzeitig über Probleme informieren und so helfen, das Schlimmste zu verhindern. Doch hat es mir gerade die Schuhe ausgezogen, als ich bei heise einen Artikel mit Verweis auf den Focus gelesen habe, nachdem das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Screening von Serverlogs eine gute Idee ist, kann sicher der ein oder andere Administrator bestätigen. Sinnvoll eingesetzt, kann es frühzeitig über Probleme informieren und so helfen, das Schlimmste zu verhindern. Doch hat es mir gerade die Schuhe ausgezogen, als ich bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/BKA-Homepage-Ueberwachung-war-angeblich-erfolgreich--/meldung/141223">heise</a> einen Artikel mit Verweis auf den <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/bka-zweifelhafte-methoden-bei-verbrecherjagd_aid_412063.html">Focus</a> gelesen habe, nachdem das BKA Klicks, gewollt oder ungewollt, auf Seiten mit Fahndungsaufrufen ausgewertet und für die Ermittlungsarbeit eingesetzt hat. Frei nach dem Ansatz, wer oft auf das Profil eines Straftäters klickt, hat was mit dem Verbrechen zu schaffen und muss so genauer überwacht werden. </p>
<p>Im Fall der MG wurde dies ja bereits dokumentiert, doch scheint diese Überwachung größzügig ausgefallen zu sein und natürlich wie immer bei solchen Nachrichten, wurden dadurch pöhse Verbrecher gefasst. </p>
<p>Ich möchte hier nichts über die rechtlichen Zusammenhänge sagen (das überlasse ich den Anwälten und anderen die sich damit wirklich auskennen), doch halte ich es für bedenklich. Zumal mit Regelungen, wie der zur Vorratsdatenspeicherung eine nahezu lückenlose Erfassung von IP und dazugehörigen Usern, über die die Daten hinaus die für Rechnungslegung notwendig sind, gefordert sind. </p>
<p>Ein konstruiertes Beispiel um zu zeigen was daran falsch ist: Ilse aus der Erdgeschoss hat einen Zweifel, ob der neue Hausbewohner nicht evtl. doch ein Schwerverbrecher ist (immerhin, die Nase dazu hat er ja&#8230;. und grüßen tut er auch nicht) und surft auf den Seiten des BKA um sich genauer zu informieren. Tatsächlich findet sie dort eine Beschreibung, die auf den neuen Mieter passen könnte. Weil sie sich nicht sicher ist, lädt sie die Seite nochmal neu und fragt auch Ihren Mann. So entstehen innerhalb kurzer Zeit auffällig viele Zugriffe aus der Wohnung der wachsamen Bürgerin &mdash; Klar, das hier eine genauere Untersuchung notwendig wird.<br />
Denkbar wäre auch der Fall des neuen Kollegen, der zufällig auf eine Beschreibung passt, für die die hübsche Praktikantin gerade den Link per Mail an die komplette Firma gesendet hat&#8230;. </p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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